Deutsche Tageszeitung - Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich

Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich


Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich
Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich / Foto: © AFP/Archiv

Fernsehmoderatorin Verona Pooth hat nach eigenen Worten erfolglos Anzeige wegen gefälschter pornografischer Bilder von sich erstattet. "Ich habe immer wieder Fotos zugeschickt bekommen, darunter auch pornografische Bilder, auf die mein Kopf montiert wurde", sagte die 57-Jährige der Illustrierten "Bunte". Dazu seien handgeschriebene Texte gekommen, deren Inhalt sie gar nicht wiederholen wolle.

Textgröße ändern:

Sie habe den Fall zur Anzeige gebracht, doch der Absender hätte nicht ermittelt werden können. "Diese Ohnmacht ist schwer auszuhalten und macht wütend und auch ängstlich", sagte Pooth. Was sie zusätzlich überrascht habe, war dieses Gefühl von Scham. "Rational weiß man, dass man keinerlei Schuld trägt – und trotzdem fühlt man sich bloßgestellt und in seiner Würde verletzt."

Pooth äußerte sich vor dem Hintergrund der Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Dabei geht es um das Erstellen und Verbreiten gefälschter pornografischer Aufnahmen. Ulmen bestreitet die Anschuldigungen, es gilt die Unschuldsvermutung.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen

Die Polizei in Polen hat nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an der Tötung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in der Stadt Biala Podlaska am Montag beteiligt gewesen zu sein. Der Verdächtige habe einen "georgischen Pass benutzt", teilte Tusk am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, den Drahtzieher zu finden, fügte er hinzu.

Textgröße ändern: