Deutsche Tageszeitung - Trump-Regierung stellt Pläne für 76 Meter hohen Triumphbogen in Washington vor

Trump-Regierung stellt Pläne für 76 Meter hohen Triumphbogen in Washington vor


Trump-Regierung stellt Pläne für 76 Meter hohen Triumphbogen in Washington vor
Trump-Regierung stellt Pläne für 76 Meter hohen Triumphbogen in Washington vor / Foto: © AFP/Archiv

Die US-Regierung hat Pläne für einen von Präsident Donald Trump gewollten riesigen Triumphbogen in der Hauptstadt Washington vorgestellt. Trump schrieb am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social, die Pläne für den "großartigsten und schönsten Triumphbogen der ganzen Welt" seien bei der zuständigen Behörde eingereicht worden. "Das wird eine wunderbare Ergänzung für die Region von Washington D.C., die alle Amerikaner viele Jahrzehnte lang werden genießen können."

Textgröße ändern:

Die Pläne sehen einen 76 Meter hohen Triumphbogen vor, der von einer goldenen Engelsfigur und zwei Adlern-Statuen gekrönt wird. In goldenen Buchstaben soll "One Nation Under God" (Eine Nation unter Gott) und "Liberty And Justice For All" (Freiheit und Gerechtigkeit für jeden) auf dem Triumphbogen stehen. Diese Formulierungen entstammen dem US-Treuegelöbnis Pledge of Allegiance.

Das Denkmal, das vom Pariser Triumphbogen inspiriert ist, soll gegenüber des berühmten Lincoln Memorial auf der anderen Seite des Potomac-Flusses errichtet werden. Trump hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, einen riesigen Triumphbogen in Washington bauen lassen zu wollen. Der Präsident sprach dabei von einem "Unabhängigkeitsbogen" - in Anspielung auf die Unabhängigkeit der USA, deren 250. Jahrestag in diesem Jahr gefeiert wird.

Der Triumphbogen ist Teil der Bemühungen von Trump, sich in der US-Hauptstadt zu verewigen. Der Präsident hat bereits das Kulturzentrum Kennedy Center in Trump-Kennedy Center umbenennen lassen und lässt derzeit einen riesigen Ballsaal neben dem Weißen Haus errichten.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.

Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln

Ein britischer Lokal-Radiosender hat im Mai versehentlich eine Falschmeldung über den angeblichen Tod von König Charles III. gesendet und anschließend gegen Regeln des britischen Rundfunkrats verstoßen. Es handle sich um eine "sehr schwerwiegende Ungenauigkeit", zudem sei nach der Falschmeldung sehr viel Zeit bis zu einer Korrektur verstrichen, rügte der Rundfunkrat am Montag.

Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will den Gedenkstätten zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur im kommenden Jahr zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf Projektförderungen und weitere fünf Millionen Euro auf die institutionelle Stärkung der vom Bund geförderten Gedenkstätten, wie die Regierung am Montag in Berlin mitteilte. Berücksichtigt sind auch Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilte Paradis' Agent am Donnerstag in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.

Textgröße ändern: