Deutsche Tageszeitung - Papst tritt nach Ischias-Leiden wieder öffentlich auf

Papst tritt nach Ischias-Leiden wieder öffentlich auf


Papst tritt nach Ischias-Leiden wieder öffentlich auf
Papst tritt nach Ischias-Leiden wieder öffentlich auf / Foto: ©

Nach seinem vorübergehenden Rückzug wegen eines Ischias-Leidens ist Papst Franziskus am Freitag wieder öffentlich aufgetreten. Der Pontifex hielt das traditionelle Angelus-Gebet im Apostolischen Palast ab. Zuvor hatte er wegen seines Ischias-Leidens seine Teilnahme an den liturgischen Feiern zum Jahreswechsel im Petersdom abgesagt, diese fanden ohne ihn statt.

Textgröße ändern:

Franziskus wünschte den Gläubigen "Frieden und Gelassenheit im neuen Jahr". Die "schmerzlichen Ereignisse" des vergangenen Jahres, insbesondere die Corona-Pandemie, hätten gezeigt, "wie notwendig es ist, sich für die Probleme der anderen zu interessieren und ihre Sorgen zu teilen".

Der Vatikan hatte am Donnerstag die Ischias-Erkrankung des Papstes öffentlich gemacht. Kurz vor Weihnachten hatte die Infektion von zwei Kardinälen mit dem Coronavirus bereits Besorgnis um den Gesundheitszustand des Papstes ausgelöst. Franziskus gilt aufgrund seines hohen Alters von 84 Jahren und einer früheren Lungenoperation als Risikopatient, dennoch ist er selten mit einer Mund-Nase-Bedeckung zu sehen.

Ob und wann der Papst sich einer Corona-Impfung unterziehen will, hat der Vatikan bisher nicht bekanntgegeben.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Rubio: Washington wird keine Durchfahrtsgebühren für Straße von Hormus akzeptieren

Kein Land darf nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio Mautgebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus erheben. "Es handelt sich um eine internationale Wasserstraße", betonte Rubio bei seiner Ankunft in Abu Dhabi am Dienstag. "Kein Land darf auf einer internationalen Wasserstraße Mautgebühren oder Abgaben erheben. Das ist geltendes Völkerrecht", fügte er hinzu.

An der Straße von Hormus festsitzende Seeleute sollen Region verlassen können

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat in Absprache mit den Anrainer-Ländern die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die mehr als 11.000 an der Straße von Hormus festsitzenden Seeleute das Gebiet verlassen können. Die Fahrt ihrer Schiffe erfolge über festgelegte Routen und "in enger Zusammenarbeit mit dem Iran, dem Oman, allen anderen Anrainerländern und mit den USA", erklärte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez am Dienstag.

Großbritannien: Premier Starmer will "reibungslose" Übergabe an Nachfolger

Nach seiner Rücktrittsankündigung am Montag will der britische Premierminister Keir Starmer den Stabwechsel "so reibungslos wie möglich gestalten". Ein Regierungssprecher sagte am Dienstag, es könnte schon in Kürze Gespräche mit dem Team seines Konkurrenten Andy Burnham geben, der Labour-Parteichef und damit auch Premierminister werden will. Falls Burnham keinen Gegenkandidaten hat, könnte er am 17. Juli in die Downing Street einziehen. In der Partei brachten sich allerdings auch zwei weitere Bewerber in Stellung.

Beschwerden von ARD und ZDF: Karlsruhe verhandelt Streit über Rundfunkbeitrag

Die Höhe des Rundfunkbeitrags hat am Dienstag das Bundesverfassungsgericht beschäftigt. Karlsruhe verhandelte über einen von ARD und ZDF angestrengten Rechtsstreit. Die Sender wehren sich dagegen, dass der Beitrag 2025 nicht erhöht wurde - anders als es die unabhängige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlen hatte. Das verstoße gegen die Rundfunkfreiheit, argumentieren sie. (Az. 1 BvR 2524/24 und 1 BvR 2525/24)

Textgröße ändern: