Deutsche Tageszeitung - Kretschmer rechtfertigt Corona-Bewegungseinschränkungen als unumgänglich

Kretschmer rechtfertigt Corona-Bewegungseinschränkungen als unumgänglich


Kretschmer rechtfertigt Corona-Bewegungseinschränkungen als unumgänglich
Kretschmer rechtfertigt Corona-Bewegungseinschränkungen als unumgänglich / Foto: ©

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die am Dienstagabend von Bund und Ländern beschlossenen Bewegungseinschränkungen für Corona-Hotspots als unumgänglich gerechtfertigt. Man brauche "eine solche Regelung, wenn man tatsächlich Mobilität einschränken muss", sagte Kretschmer am Mittwoch im MDR. Man könne in der aktuellen Lage keine Ballungen gebrauchen und die Menschen sollten möglichst nicht unterwegs sein.

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Vorgesehen ist, den Bewegungsradius in Gebieten, wo die Zahl der Neuansteckungen 200 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschreitet, auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort zu begrenzen. "Damit können wir diesen Phänomenen begegnen, dass alle zur gleichen Zeit unbedingt in die Sächsische Schweiz oder auf den Fichtelberg fahren wollen", sagte dazu Kretschmer.

Einen kompletten Lockdown auch für Betriebe lehnte der Ministerpräsident jedoch ab. "Die Vorstellung, dass wir die gesamte Realwirtschaft nach unten fahren, ist eine Horrorvision", sagte er dem MDR. Es müsse darum gehen, einen Mittelweg zu finden. Wichtig sei jedoch, mit den Neuinfektionen schneller nach unten zu kommen, damit der aktuelle Lockdown nicht bis in den März oder April hinein fortgeführt werden müsse.

Sachsen ist derzeit besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Zahlreiche Landkreise überschreiten dort den Inzidenzwert von 200.

(P.Tomczyk--DTZ)

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