Deutsche Tageszeitung - Röttgen: Bundesregierung soll Klima-Beauftragten mit Kabinettsrang ernennen

Röttgen: Bundesregierung soll Klima-Beauftragten mit Kabinettsrang ernennen


Röttgen: Bundesregierung soll Klima-Beauftragten mit Kabinettsrang ernennen
Röttgen: Bundesregierung soll Klima-Beauftragten mit Kabinettsrang ernennen / Foto: ©

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat für die Einsetzung eines "Klimasonderbeauftragten" der Bundesregierung plädiert. In einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben) verwies Röttgen darauf, dass der künftige US-Präsident Joe Biden in Ex-Außenminister John Kerry einen solchen Sonderbeauftragten für die Klimapolitik ernannt hat.

Textgröße ändern:

Mit Kerry sei "ein Schwergewicht" für diesen neuen Posten ernannt worden, sagte Röttgen. Wenn auch die Bundesregierung einen solchen Beauftragten ernenne und ihm Kabinettsrang verleihe, "hätten wir eine ganz neue, starke transatlantische Perspektive" im Klimaschutz. Der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz sprach sich zudem dafür aus, dass auch "auf europäischer Ebene" ein solcher Klima-Sonderbeauftragter ernannt werden solle.

Biden will den Klimaschutz zu einem Schwerpunkt seiner Regierungsarbeit machen. Er tritt das Präsidentenamt am 20. Januar an. Unter seinem Amtsvorgänger Donald Trump waren die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 ausgetreten.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Israel fliegt nach Evakuierungsanordnung erneut Luftangriffe auf den Libanon

Israels Armee hat erneut Angriffe auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon geflogen. Die libanesische Armee und ein AFP-Reporter meldeten am Samstag israelische Angriffe nahe Nabatije. Zuvor hatte Israels Armeesprecher Avichay Adraee die Bewohner von 24 Ortschaften in der Umgebung und im Norden der Stadt zur "sofortigen" Evakuierung aufgerufen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun rief die Bevölkerung derweil zur Einheit auf.

Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Südrussland

Im Süden Russlands ist bei Drohnenbeschuss aus der Ukraine nach Behördenangaben ein Mensch getötet worden. "Ukrainische Drohnen haben den Bezirk Temrjuk angegriffen", erklärte der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, am Samstag in Onlinedienst Telegram. Die russische Armee schoss nach eigenen Angaben in der Nacht zum Samstag 177 ukrainische Drohnen ab. In der Ukraine wiederum wurden der UNO zufolge im Mai so viele Zivilisten getötet und verletzt wie zuletzt im April 2022.

Iranisches Staatsfernsehen: Ali Chamenei soll am 9. Juli beigesetzt werden

Irans langjähriger oberster Führer, Ayatollah Ali Chamenei, soll dem iranischen Staatsfernsehen zufolge am 9. Juli beerdigt werden - mehr als vier Monate nach seiner Tötung am ersten Tag des Iran-Krieges. Die ursprünglich für März geplante Beisetzung werde in Chameneis Heimatstadt, der nordöstlichen gelegenen heiligen Stadt Maschhad, erfolgen, berichtete das Staatsfernsehen am Samstag. Vorausgehen werden demnach dreitägige Trauerzeremonien in der Hauptstadt Teheran ab dem 4. Juli sowie eine Trauerzeremonie in der heiligen Stadt Ghom am 7. Juli.

SPD in Mecklenburg-Vorpommern wählt Schwesig erneut zu Spitzenkandidatin

Gut drei Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD ihre Landesliste aufgestellt und ein Wahlprogramm verabschiedet. Die Landesvertreterversammlung in Wismar wählte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Samstag mit 98,9 Prozent erneut auf Listenplatz eins und damit zur Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten.

Textgröße ändern: