Deutsche Tageszeitung - Trump wirft Twitter nach Konto-Sperrung Einschränkung der Redefreiheit vor

Trump wirft Twitter nach Konto-Sperrung Einschränkung der Redefreiheit vor


Trump wirft Twitter nach Konto-Sperrung Einschränkung der Redefreiheit vor
Trump wirft Twitter nach Konto-Sperrung Einschränkung der Redefreiheit vor / Foto: ©

Nach der dauerhaften Sperrung seines privaten Twitter-Kontos hat der scheidende US-Präsident Donald Trump dem Online-Dienst vorgeworfen, ihn und seine Anhänger "zum Schweigen" bringen zu wollen. In einem vom offiziellen Twitter-Konto des US-Präsidenten aus gesendeten Beitrag warf Trump dem kalifornischen Unternehmen am Freitag (Ortszeit) vor, "die Redefreiheit immer weiter" einzuschränken.

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"Heute Abend haben sich Twitter-Mitarbeiter mit Demokraten und der radikalen Linken zusammengetan, um mein Konto von ihrer Plattform zu entfernen, um mich und euch 75 Millionen großartiger Patrioten, die mich gewählt haben, zum Schweigen zu bringen", schrieb Trump. Bereits kurz nach seiner Veröffentlichung wurde der Tweet wieder gelöscht.

Twitter hatte zuvor Trumps Konto dauerhaft gesperrt. Hintergrund ist die gewaltsame Erstürmung des US-Kapitols durch radikale Trump-Anhänger am Mittwoch. Trump wird vorgeworfen, für den Gewaltexzess verantwortlich zu sein, weil er seine Anhänger kurz vor dem Vorfall mit seinen Wahlbetrugs-Vorwürfen angestachelt und zum Marsch auf das Kapitol aufgerufen hatte. Twitter begründete die dauerhafte Sperrung von Trumps Konto damit, dass das "Risiko weiterer Anstiftung zur Gewalt" bestehe.

(I.Beryonev--DTZ)

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