Deutsche Tageszeitung - Maas reist zu Gesprächen über Nahost-Konflikt nach Ägypten

Maas reist zu Gesprächen über Nahost-Konflikt nach Ägypten


Maas reist zu Gesprächen über Nahost-Konflikt nach Ägypten
Maas reist zu Gesprächen über Nahost-Konflikt nach Ägypten / Foto: ©

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) reist am Sonntag zu einem Ministertreffen zum Nahost-Friedensprozess nach Ägypten. Geplant sind dort am Montag Gespräche mit seinem ägyptischen Amtskollegen sowie den Außenministern Frankreichs und Jordaniens. Vorgesehen ist auch eine gemeinsame Begegnung mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi.

Textgröße ändern:

Hintergrund der Reise ist die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten in den vergangenen Monaten. Dies betrifft bisher die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Sudan und Marokko. Bei den Gesprächen dürfte es auch darum gehen, wie diese Entwicklung für den Nahost-Friedensprozess genutzt werden kann, also insbesondere für eine Wiederannäherung von Israelis und Palästinensern.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

US-Prozess gegen Maduro beginnt im Juni 2027

Die USA machen dem abgesetzten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ab dem 1. Juni 2027 den Prozess. Ein Bundesgericht in New York setzte den Termin am Mittwoch in Anwesenheit Maduros fest. Dem 63-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe wegen "Drogenterrorismus".

Huthi-Rebellen warnen Schiffe im Roten Meer per Funkspruch vor Angriffen

Nach der Straße von Hormus entwickelt sich die Meerenge von Bab-al-Mandab im Roten Meer zum neuen Krisenpunkt für Frachtschiffe: Die jemenitische Huthi-Miliz richteten per Funkspruch Warnungen an Schiffe in der Region, wie die Internationale Schifffahrtskammer (ICS) mitteilte. Die Huthis hatten am Montag eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt.

Noosha Aubel, Potsdam, verwahrloste Grünflächen und marode Straßen: Der Bürger als zahlender Michel?

Noosha Aubel – oder die Frage: Sollte, wer eine Landeshauptstadt führt, nur eine Amtskette tragen? Nein, er hat Führungsverantwortung zu tragen – für Straßen, Grünpflege, Verwaltungsorganisation und erst recht dafür, dass ein zweijähriges, mehrfach schwerstbehindertes Kind nicht zwischen Zuständigkeiten verschwindet. Potsdam verwaltet den Mangel, beschildert den Verfall und verteilt Zuständigkeiten. Die Rechnung geht an den zahlenden Bürger. Der schwerste Vorwurf betrifft jedoch kein Schlagloch und keine braune Grünfläche, sondern ein Kind, dessen gesetzlicher Förderanspruch nach öffentlicher Darstellung seit Monaten praktisch leerläuft.

Streit um Insektengift: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Umweltministerin ab

Die mögliche Wiedereinführung zweier bereits verbotener Insektengifte in Frankreich hat zu einem Rücktrittsversuch der Umweltministerin geführt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe ihr Rücktrittsgesuch aber nicht angenommen, hieß es im Umfeld der Umweltministerin Monique Barbut am Mittwoch. Diese habe aber ihre Ablehnung des am Dienstag verabschiedeten Gesetzes bekräftigt, das den Weg für den Einsatz zweier Mittel frei macht, die Wissenschaftler als umwelt- und gesundheitsschädlich einstufen.

Textgröße ändern: