Deutsche Tageszeitung - Casino-Mogul und Trump-Unterstützer Sheldon Adelson gestorben

Casino-Mogul und Trump-Unterstützer Sheldon Adelson gestorben


Casino-Mogul und Trump-Unterstützer Sheldon Adelson gestorben
Casino-Mogul und Trump-Unterstützer Sheldon Adelson gestorben / Foto: ©

Der US-Casino-Mogul Sheldon Adelson, ein wichtiger Unterstützer des abgewählten Präsidenten Donald Trump, ist tot. Der Multimilliardär starb in der Nacht auf Dienstag im Alter von 87 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens, wie seine Unternehmensgruppe Las Vegas Sands mitteilte. Beileidsbekundungen kamen unter anderem von Außenminister Mike Pompeo und vom früheren US-Präsidenten George W. Bush.

Textgröße ändern:

Der in einfachen Verhältnissen in Boston an der US-Ostküste aufgewachsene Adelson hatte ein gewaltiges Hotelcasino-Imperium aufgebaut. Seiner Unternehmensgruppe gehören unter anderem die Casinos The Venetian und The Palazzo in Las Vegas, außerdem Casinos in Macao und das berühmte Marina Bay Sands in Singapur. Laut dem Magazin "Forbes" war er mit einem Vermögen von 35 Milliarden Dollar (29 Milliarden Euro) einer der 20 reichsten Menschen der USA und stand weltweit auf Platz 38.

Adelson war ein wichtiger Spender der Republikanischen Partei und ein Großspender für Trump. Allein für die Präsidentschafts- und Kongresswahlen im vergangenen November spendete er fast 220 Millionen Dollar.

Seit 1991 mit einer gebürtigen Israelin verheiratet, unterstützte Adelson auch den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. 2007 gründete er in Israel die konservative Gratis-Zeitung "Israel Hajom", die hinter Netanjahu steht. Der verstorbene Multimilliardär soll in Israel beigesetzt werden, wie seine Unternehmensgruppe mitteilte. Zuvor soll in Las Vegas eine Trauerfeier abgehalten werden.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Nachträgliche Verleihung von Karlspreis 2022 an belarussische Oppositionelle Kolesnikowa

Die im Dezember in Belarus aus der Haft entlassene Oppositionelle Maria Kolesnikowa bekommt am Samstag (11.00 Uhr) den ihr 2022 verliehenen Internationalen Karlspreis nachträglich überreicht. Kolesnikowa nimmt die damals in Abwesenheit verliehene Auszeichnung bei einem Festakt im Krönungssaal des Aachener Rathauses entgegen. Sie wurde im Dezember 2025 gemeinsam mit zahlreichen weiteren politischen Gefangenen in Belarus nach Vermittlungsbemühungen der USA freigelassen.

Zustimmung von SPD und CDU in Brandenburg zu neuer Koalition erwartet

SPD und CDU in Brandenburg wollen am Samstag (11.00 Uhr) grünes Licht für die neue Regierungskoalition geben. Bei der SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke stimmt ein Parteitag in Potsdam über den zwischen beiden Parteien ausgehandelten Koalitionsvertrag ab. Bei der CDU lief eine neuntägige Mitgliederbefragung zu dem 37-seitigen Papier, deren Ergebnis verkündet werden soll.

Trump: Kennedy Center in Washington bekommt neuen Präsidenten

Das mittlerweile umbenannte renommierte Kennedy Center in Washington bekommt einen neuen Leiter. Der bisherige Präsident des "Trump Kennedy Centers", Richard Grenell, werde von Matt Floca abgelöst, teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social mit. Grenell habe "während der Übergangsphase hervorragende Arbeit bei der Koordination verschiedener Bereiche des Zentrums geleistet", pries Trump den früheren US-Botschafter in Deutschland.

Flüchtlingspolitik: Bund setzt Aussetzung von Familiennachzug rigoros um

Die Bundesregierung setzt die Aussetzung des Familiennachzugs bei engen Angehörigen von subsidiär Schutzberechtigten mit aller Härte um. Seit Inkrafttreten der Regelung im Juli vergangenen Jahres seien 1325 Härtefallgesuche für Familiennachzug abschließend geprüft worden - und nur in zwei Fällen seien Visa zur Familienzusammenführung erteilt worden: Das berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.

Textgröße ändern: