Deutsche Tageszeitung - Stichwahl um CDU-Vorsitz zwischen Merz und Laschet

Stichwahl um CDU-Vorsitz zwischen Merz und Laschet


Stichwahl um CDU-Vorsitz zwischen Merz und Laschet
Stichwahl um CDU-Vorsitz zwischen Merz und Laschet / Foto: ©

Die Entscheidung über den künftigen CDU-Vorsitzenden fällt in einer Stichwahl zwischen Armin Laschet und Friedrich Merz. Beim digitalen CDU-Parteitag am Samstag in Berlin kam der frühere Unionsfraktionschef Merz im ersten Wahlgang auf 385 Stimmen, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet auf 380 Stimmen. Aus dem Rennen ist dagegen der dritte Vorsitzkandidat Norbert Röttgen, für den 224 Delegierte stimmten.

Textgröße ändern:

Die Stichwahl schloss sich unmittelbar an den ersten Wahlgang an. Röttgen hatte in seiner Rede vor den Delegierten schwerpunktmäßig auf das Thema Zukunftsfähigkeit gesetzt. Laschet stellte das Thema Vertrauen in den Mittelpunkt seiner Rede. Merz warb vor allem mit Führungskompetenz.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Hormus-Blockade: Paris und London planen internationale Mission

Vor dem Hintergrund der angekündigten Teil-Blockade der Straße von Hormus durch die US-Armee wollen Frankreich und Großbritannien den Aufbau einer internationalen Mission zur Absicherung der Meerenge vorantreiben. In den kommenden Tagen solle dazu eine internationale Konferenz in Paris stattfinden, kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron am Montag im Onlinedienst X an. "Diese strikt defensive und von den Konfliktparteien getrennte Mission soll eingesetzt werden, sobald es die Lage zulässt", betonte Macron.

Korruption bei Fischereischeinen: Bewährungsstrafen in Hamburg

In einem Prozess um Korruption in einem Bezirksamt hat ein Hamburger Amtsgericht eine Sachbearbeiterin und deren Lebensgefährten zu jeweils eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sprach sie nach Angaben eines Sprechers vom Montag wegen Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit in elf Fällen schuldig. Laut Anklage hatte die Frau elf Fischereischeine ohne den Nachweis einer Angelprüfung ausgestellt, ihr Lebensgefährte übernahm die Abwicklung mit den jeweiligen Auftraggebern.

Friedensaufforderung des Papstes: Trump attackiert Leo XIV.

Mit einem Appell für Frieden im Nahen Osten hat Papst Leo XIV. den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. "Ich bin kein großer Fan von Papst Leo", sagte Trump auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews nahe Washington. Später postete Trump ein KI-generiertes Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt. Der Papst wiederum lehnte am Montag eine Debatte mit Trump ab.

Rechtspopulistin Le Pen kritisiert EU-Reaktion auf Orbans Abwahl

Nach der Wahlniederlage des rechtsnationalen ungarischen Regierungschefs Viktor Orban hat die französische Rechtspopulistin Marine Len Pen die positive Reaktion der EU-Kommission kritisiert. Die von der EU-Kommission ausgedrückte "Genugtuung" sollte die Ungarn "beunruhigen", schrieb Le Pen am Montag im Onlinedienst X. Orban habe 16 Jahre lang "mit Mut und Entschlossenheit die Freiheit und Souveränität Ungarns verteidigt", erklärte Le Pen, die Ende März nach Ungarn gereist war, um ihren Verbündeten zu unterstützen.

Textgröße ändern: