Deutsche Tageszeitung - Twitter überträgt offizielle Präsidentschaftskonten an Biden und sein Team

Twitter überträgt offizielle Präsidentschaftskonten an Biden und sein Team


Twitter überträgt offizielle Präsidentschaftskonten an Biden und sein Team
Twitter überträgt offizielle Präsidentschaftskonten an Biden und sein Team / Foto: ©

Nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden und seiner Vize Kamala Harris gehen auch die offiziellen Twitter-Kanäle des Weißen Hauses an das neue Führungsduo in Washington. Der Onlinedienst übertrug am Mittwoch das Twitter-Konto @Potus des US-Präsidenten und weitere offizielle Accounts an Biden und sein Team. In seinem ersten Tweet als Präsident versprach Biden, sofort mit der Arbeit zu beginnen.

Textgröße ändern:

Das Konto @Potus ist nun mit Bidens Namen überschrieben. Auch die offiziellen Kanäle des Weißen Hauses, der Vizepräsidentin, der First Lady und der Pressesprecherin des Weißen Hauses hätten nun ihre "institutionellen Nutzernamen übernommen", teilte Twitter mit. Bidens Frau Jill kann sich künftig über das Twitter-Konto @Flotus an Anhänger wenden, Pressesprecherin Jen Psaki twittert auf dem Kanal @PressSec.

Biden richtete sich in seinem ersten Twitter-Beitragals US-Präsident an die Öffentlichkeit: "Es gibt keine Zeit zu verlieren, wenn es darum geht, die Krisen anzugehen, denen wir gegenüberstehen", schrieb der 78-jährige Demokrat. Er kündigte an, sofort zur "beherzten Tat" zu schreiten und umgehend für eine "Entlastung der amerikanischen Familien" zu sorgen. Bereits im Wahlkampf hatte Biden angekündigt, die Bewältigung der Corona-Krise zur Priorität seiner Präsidentschaft zu machen und sich für weitere Hilfen für Betroffene einzusetzen.

Bidens Vorgänger Donald Trump galt als exzessiver Twitterer, bevor der Onlinedienst ihn als Reaktion auf den Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar sperrte. Den offiziellen Twitter-Kanal @Potus hatte Trump allerdings äußerst selten genutzt; er richtete sich in der Regel von seinem persönlichen Account aus an die Öffentlichkeit. Wegen des gewaltsamen Angriffs seiner Anhänger auf den Kongresssitz blockierten auch die Onlinedienste Facebook, Youtube und Snapchat Trumps dortige Konten.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Streit um Rechtsruck: Ehemalige polnische Regierungspartei PiS spaltet sich auf

Wegen eines Richtungsstreits kehren in Polen rund 30 Abgeordnete der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) den Rücken. "Rund 30 Abgeordnete haben unsere Partei verlassen", sagte der Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski am Freitag. Er hatte den Abgeordneten für eine Loyalitätserklärung ein Ultimatum bis Donnerstagabend gestellt. Die Abgeordneten erklärten, sie seien ausgeschlossen worden. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht eine mögliche Koalition der PiS mit Rechtsaußenparteien, um die Parlamentswahl im kommenden Jahr zu gewinnen.

15 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Sechs Tote in Russland

Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind am Freitag mindestens 15 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt worden. Nach Angaben ukrainischer Behörden starben alleine zehn Menschen bei einem Raketenangriff auf eine Veranstaltung der Rüstungsbranche nahe Kiew und fünf weitere in Slowjansk. Bei ukrainischen Angriffen in Russland wurden laut dortigen Behörden sechs Menschen getötet und mindestens 26 verletzt.

Trump empfängt am Dienstag Selenskyj - und voraussichtlich Netanjahu

US-Präsident Donald Trump empfängt am Dienstag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington. Das teilte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses am Freitag mit. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will ebenfalls am Dienstag mit Trump zusammenkommen, wie sein Büro in Jerusalem erklärte. Es wäre das siebte Treffen der beiden Politiker seit dem Wiedereinzug des US-Präsidenten ins Weiße Haus im Januar 2025.

Kritik aus SPD an von Prien geplanter Neuausrichtung von "Demokratie leben!"

Die von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) angekündigte Neuausrichtung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" stößt beim Koalitionspartner SPD auf Ablehnung. Dies sende "das falsche Signal", erklärte die SPD-Familienpolitikerin Jasmina Hostert am Freitag in Berlin. "Wer Fördergelder in erheblichem Umfang von der engagierten Zivilgesellschaft auf die vermeintlich 'stille Mitte' umlenken will, riskiert Fehlinvestitionen zulasten der Demokratie", warnte sie.

Textgröße ändern: