Deutsche Tageszeitung - Präsidentschaftskandidat der Linken in Ecuador darf in eigenem Land nicht wählen

Präsidentschaftskandidat der Linken in Ecuador darf in eigenem Land nicht wählen


Präsidentschaftskandidat der Linken in Ecuador darf in eigenem Land nicht wählen
Präsidentschaftskandidat der Linken in Ecuador darf in eigenem Land nicht wählen / Foto: ©

Der wichtigste Kandidat der Linken bei der Präsidentschaftswahl in Ecuador darf in seinem eigenen Land nicht wählen. Der Wirtschaftswissenschaftler Andrés Arauz könne am Sonntag seine Stimme nicht in Ecuador abgeben, weil sein Wohnsitz in Mexiko registriert ist, erklärte die Wahlbehörde des südamerikanischen Landes am Freitag. Er dürfte nur in Mexiko im dortigen ecuadorianischen Konsulat wählen.

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Bevor er seine Kandidatur im August öffentlich machte, lebte Arauz, ein Ex-Minister unter dem ehemaligen Präsidenten Rafael Correa, in Mexiko. Zusammen mit dem rechtsgerichteten ehemaligen Banker Guillermo Lasso und dem linksgerichteten Vertreter der indigenen Bevölkerung, Yaku Pérez, führt Arauz in den Umfragen. In Ecuador wählen die Menschen am Sonntag den Nachfolger von Präsident Lenín Moreno, der nicht zur Wiederwahl antritt und dessen vierjährige Amtszeit am 24. Mai endet.

(I.Beryonev--DTZ)

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