Deutsche Tageszeitung - Früherer US-Außenminister George Shultz im Alter von 100 Jahren gestorben

Früherer US-Außenminister George Shultz im Alter von 100 Jahren gestorben


Früherer US-Außenminister George Shultz im Alter von 100 Jahren gestorben
Früherer US-Außenminister George Shultz im Alter von 100 Jahren gestorben / Foto: ©

Der frühere US-Außenminister George Shultz ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 100 Jahren, wie die Hoover Institution in Kalifornien am Sonntag mitteilte. Shultz hatte unter dem republikanischen US-Präsidenten Ronald Reagan von 1982 bis 1989 als Außenminister gedient.

Textgröße ändern:

Zu Shultz’ wichtigsten Errungenschaften als Außenminister zählen seine diplomatischen Erfolge, die zu einem Ende des Kalten Kriegs beitrugen. Die ehemalige republikanische Außenministerin Condoleezza Rice würdigte Shultz als einen "großen amerikanischen Staatsmann" und einen "wahren Patrioten", der "die Welt zu einem besseren Ort" gemacht habe.

Shultz sei einer von nur zwei US-Politikern gewesen, die "vier verschiedene Posten in der Regierung innehatten", erklärte die Hoover Institution. Vor seiner Ernennung zum Außenminister war er als Finanzminister, Arbeitsminister und Haushaltschef im Weißen Haus tätig gewesen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Zentralkomitee der KP tagt in China - Verschärfung der Disziplin geplant

In China hat Präsident Xi Jinping am Montag eine mehrtägige Sitzung der Eliten der Kommunistischen Partei eröffnet, bei der unter anderem die Disziplin in den eigenen Reihen verschärft werden soll. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua nehmen an dem Treffen etwa 300 Mitglieder des Zentralkomitees der regierenden Kommunistischen Partei teil. Berichten zufolge soll es dabei unter anderem um eine Eindämmung von Korruption und eine Steigerung der Effektivität und Loyalität gehen.

Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an

Entgegen vieler Erwartungen hat der linksgerichtete Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva die Präsidentschaftswahl in Brasilien gewonnen. Er setzte sich in der Stichwahl knapp gegen seinen rechtsgerichteten Herausforderer Flávio Bolsonaro durch, der das Ergebnis jedoch nicht anerkennen will. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt gratulierten Lula am Montag zu seinen Wahlsieg.

Steinmeier-Nachfolge: Unterstützung für Aigner aus Ländern - CDU wartet ab

In der Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhält die CSU-Politikerin Ilse Aigner weitere Unterstützung aus den Bundesländern - die CDU will sich aber weiterhin nicht positionieren. Aigner bringe "die notwendigen Voraussetzungen mit", sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Sonntagabend. Als "ganz herausragende Persönlichkeit" bezeichnete auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Aigner. Die Bundes-CDU verweist jedoch auf "gute Kandidatinnen und Kandidaten in den eigenen Reihen".

Merz zu mehrtägiger Asienreise gestartet - Steinmeier reist parallel nach China

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Montag zu einer mehrtägigen Asienreise aufgebrochen. Bis Ende der Woche wird der Kanzler Singapur, Japan und Südkorea besuchen. Merz wird dabei von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Die Reise dient nach Regierungsangaben insbesondere der Vertiefung der sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den asiatischen Staaten. Sie fällt zeitlich zusammen mit einem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in China.

Textgröße ändern: