Deutsche Tageszeitung - Deutschland stellt weitere 1,5 Milliarden für weltweite Corona-Bekämpfung bereit

Deutschland stellt weitere 1,5 Milliarden für weltweite Corona-Bekämpfung bereit


Deutschland stellt weitere 1,5 Milliarden für weltweite Corona-Bekämpfung bereit
Deutschland stellt weitere 1,5 Milliarden für weltweite Corona-Bekämpfung bereit / Foto: ©

Deutschland stellt weitere 1,5 Milliarden Euro für die weltweite Bekämpfung der Corona-Pandemie bereit. Der Haushaltsausschuss beschloss am Mittwoch die Freigabe der Mittel. Der größte Teil, nämlich 1,21 Milliarden Euro, ist dabei für den Bereich Impfstoffe vorgesehen - vor allem für die Beschaffung von Vakzinen, aber auch für Forschung und Logistik.

Textgröße ändern:

Weitere Ausgaben sind unter anderem für Medikamente zur Behandlung von Covid-19 sowie für Tests und für Schutzausrüstung vorgesehen. Für die konkrete Verwendung des Geldes sind verschiedene Organisationen zuständig, etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Impf-Allianz Gavi.

"Die Pandemiebekämpfung kann nur gemeinsam gelingen", erklärte der haushaltpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Echardt Rehberg (CDU). "Daher ist es entscheidend, dass wir nicht nur national agieren, sondern auch global zusammenarbeiten. Insbesondere müssen wir den Ländern Hilfe anbieten, deren Gesundheitssystem es nicht aus eigener Kraft schafft."

"Wir lassen die armen Länder in dieser Krise nicht im Stich", betonte auch die SPD-Haushaltspolitikerin Sonja Steffen. "Die Pandemie kann nur besiegt werden, wenn sie weltweit unter Kontrolle gebracht wird."

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit

Der Iran und die drei Länder des sogenannten Mekka-Abkommens haben nach einem ersten Treffen in Teheran nach Angaben staatlicher Medien weitere Gespräche über eine Stärkung ihrer Zusammenarbeit vereinbart. Die iranischen Vertreter sowie jene Saudi-Arabiens, der Türkei und Pakistans seien darüber übereingekommen, dabei auch über "regionalen Frieden und Sicherheit" zu sprechen, hieß es im staatlichen iranischen Fernsehen am Montag.

UN-Ermittler werfen Israel Verbrechen der "Auslöschung" im Westjordanland vor

Einen Tag vor der Parlamentswahl in Israel haben im Auftrag der Vereinten Nationen tätige unabhängige Ermittler dem Land Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Westjordanland vorgeworfen. Darunter sei der Vorwurf der "Auslöschung", erklärte die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Im Gazastreifen begehe Israel zudem weiterhin "Akte des Völkermords". Dort wurden nach palästinensischen Angaben fünf Menschen bei israelischen Angriffen getötet.

Venezuela: Oppositionsführerin Machado zu Treffen mit Übergangspräsidentin bereit

Nach ihrer überraschenden Rückkehr nach Venezuela hat die Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado ihre Bereitschaft zu einem Treffen mit Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez erklärt. Machado wäre bereit, "sich nicht nur mit Rodríguez zusammenzusetzen, sondern mit wem auch immer sie es tun sollte, vor dem ganzen Land, in völliger Transparenz und mit einer Agenda", sagte ihre Sprecherin Claudia Macero am Montag im Sender Union Radio.

Dobrindts Anti-Vergesellschaftungsgesetz: Linke hält Pläne für verfassungswidrig

Die Linkspartei hält Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für verfassungswidrig, mit einem Investitionsschutzgesetz die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände zu erschweren. Damit werde versucht, Artikel 15 des Grundgesetzes, der Vergesellschaftungen vorsieht, auszuhöhlen, sagte die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp am Montag im ZDF. Das SPD-geführte Bundesjustizministerium räumte ein, das Vorhaben werfe "sehr komplexe Fragen" auf und sei letztlich "verfassungsrechtliches Neuland".

Textgröße ändern: