Deutsche Tageszeitung - Curevac holt Pharmariesen Novartis als weiteren Produktionspartner an Bord

Curevac holt Pharmariesen Novartis als weiteren Produktionspartner an Bord


Curevac holt Pharmariesen Novartis als weiteren Produktionspartner an Bord
Curevac holt Pharmariesen Novartis als weiteren Produktionspartner an Bord / Foto: ©

Das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac hat einen weiteren Branchenpartner für die Großproduktion seines noch nicht zugelassenen Corona-Impfstoffkandidaten gefunden. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis werde bis Jahresende bis zu 50 Millionen Dosen produzieren, erklärte Curevac am Donnerstag in Tübingen nach der Vertragsunterzeichnung. Im kommenden Jahr solle Novartis 200 Millionen Dosen zuliefern. Zuvor war Curevac bereits Produktionskooperationen mit anderen Pharmakonzernen eingegangen, darunter Bayer und Wacker.

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Die Lieferungen aus einem Novartis-Werk im österreichischen Kundl könnten voraussichtlich ab Sommer starten, erklärte Curevac. Der Wirkstoff des baden-württembergischen Firma befindet sich seit Dezember in den entscheidenden klinischen Studien. Im Februar übergab Curevac erste Datenpakete im Rahmen eines rollierenden Zulassungsverfahrens an die europäische Arzneimittelbehörde EMA.

Curevac bereitet sich seit Monaten auf eine künftige kommerzielle Großproduktion seines Impfstoffs vor und schließt Bündnisse mit anderen Firmen. So werden auch die deutschen Unternehmen Bayern, Wacker und Rentschler sowie der britische Konzern GlaxoSmithKline den Wirkstoff herstellen. Bayer soll nach Angaben der beteiligten Firmen im kommenden Jahr 160 Millionen Dosen produzieren, Wacker und Rentschler werden pro Jahr über hundert Millionen Dosen liefern.

GlaxoSmithKline soll demnach noch dieses Jahr weitere bis zu hundert Millionen Dosen des weltweit vermarkteten Impfstoffs beisteuern. Mit dem britischen Konzern kooperiert Curevac auch in anderer Weise, etwa bei der Weiterentwicklung von Corona-Impfstoffen.

(P.Tomczyk--DTZ)

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