Deutsche Tageszeitung - US-Außenminister trifft kommende Woche erstmals chinesischen Amtskollegen

US-Außenminister trifft kommende Woche erstmals chinesischen Amtskollegen


US-Außenminister trifft kommende Woche erstmals chinesischen Amtskollegen
US-Außenminister trifft kommende Woche erstmals chinesischen Amtskollegen / Foto: ©

US-Außenminister Antony Blinken wird kommende Woche erstmals seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi treffen. An den Gesprächen in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska am 18. März werden auch der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, und der hochrangige chinesische Regierungsvertreter Yang Jiechi teilnehmen, wie das US-Außenministerium am Mittwoch mitteilte. Es sind die ersten Gespräche auf dieser Ebene zwischen den rivalisierenden Großmächten seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden Mitte Januar.

Textgröße ändern:

Die Biden-Regierung sieht das militärisch und wirtschaftlich aufstrebende China als größte internationale Herausforderung an. Blinken sprach kürzlich von der "größten geopolitischen Prüfung des 21. Jahrhunderts".

Der US-Außenminister wird kommende Woche gemeinsam mit US-Verteidigungsminister Lloyd Austin nach Japan und Südkorea reisen, zwei traditionelle Verbündete der USA in der Region. Blinken trifft den chinesischen Außenminister dann auf dem Rückweg in die USA.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Trump: Unterstützung für Netanjahu hat diesem bei Wahl in Israel sehr geholfen

US-Präsident Donald Trump hat nach der Parlamentswahl in Israel die Bedeutung seiner Unterstützung für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont. "Ich glaube, als die Unterstützung bekannt wurde, hat ihm das sehr geholfen", sagte Trump am Mittwoch mit Blick auf Netanjahu zu Reportern an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Trump hatte sich vor der Wahl mehrfach hinter Netanjahu gestellt, beide gelten als enge Verbündete.

Neue Antisemitismusbeauftragte beklagt offen gelebten Judenhass in Deutschland

Die neue Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein hat beklagt, dass Judenhass hierzulande teils wieder offen gelebt wird. Deutschland sei an einer Stelle angelangt, "wie es sie seit der Schoah wahrscheinlich nie gab", sagte die Regierungsbeauftragte der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Antisemitismus wird offen und schamlos verbreitet."

Buenos Aires: Flávio Bolsonaro von Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist

Der bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegene Kandidat Flávio Bolsonaro ist nach Angaben der argentinischen Regierung nach seiner Flucht aus Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist. Bolsonaro sei am Dienstagabend nach Argentinien eingereist, ehe er einen Flug nach Ecuador angetreten habe, erklärte die argentinische Einwanderungsbehörde am Mittwoch im Onlinedienst X. Bolsonaro hatte am Sonntag die Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien gegen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva verloren. US-Medien hatten berichtet, Bolsonaro sei in den USA eingetroffen.

Israels Wahlbehörde: Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen führt Netanjahus Block

Bei der Parlamentswahl in Israel liegt nach Auszählung der Hälfte aller Stimmzettel offiziellen Angaben zufolge der Block von Regierungschef Benjamin Netanjahu vor dem Block der Opposition. Nach Angaben der israelischen Wahlkommission vom Mittwoch kommen Netanjahus Likud-Partei und ihre Verbündeten nach Auszählung von 50.1 Prozent der Stimmzettel auf 56 der 120 Sitze im Parlament. Das Oppositionsbündnis unter Gadi Eisenkot kommt demnach auf 49 Sitze, die Listen der arabischen Israelis auf 15.

Textgröße ändern: