Deutsche Tageszeitung - Le Drian nach Corona-Kontakt in Selbstisolation - erster Test negativ

Le Drian nach Corona-Kontakt in Selbstisolation - erster Test negativ


Le Drian nach Corona-Kontakt in Selbstisolation - erster Test negativ
Le Drian nach Corona-Kontakt in Selbstisolation - erster Test negativ / Foto: ©

Nach einem Corona-Kontakt hat sich der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian in Selbstisolation begeben müssen - kurz nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Donnerstag in Paris. Ein erster Corona-Test bei Le Drian sei aber negativ ausgefallen, teilte sein Büro am Abend mit. Bis zu seinem nächsten Test am kommenden Mittwoch werde der Minister keine persönlichen Termine wahrnehmen.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge handelte es sich um einen Kontaktfall im familiären Umfeld Le Drians. Der Minister werde seine Arbeit "aus der Distanz" fortsetzen, hieß es weiter. Ein für Freitag geplantes Interview mit dem Sender France Info sowie ein für Donnerstagabend geplantes Gespräch mit dem neuen UN-Sondergesandten für Libyen, Jan Kubis, sagte der Außenminister ab.

Am frühen Donnerstagnachmittag war der französische Außenminister in Paris zu Gesprächen über den Friedensprozess im Nahen Osten mit Maas sowie den Außenministern Ägyptens und Jordaniens zusammengekommen. Am Mittwoch hatte Le Drian in Paris zudem den US-Klima-Beauftragten John Kerry empfangen.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Trump: Unterstützung für Netanjahu hat diesem bei Wahl in Israel sehr geholfen

US-Präsident Donald Trump hat nach der Parlamentswahl in Israel die Bedeutung seiner Unterstützung für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont. "Ich glaube, als die Unterstützung bekannt wurde, hat ihm das sehr geholfen", sagte Trump am Mittwoch mit Blick auf Netanjahu zu Reportern an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Trump hatte sich vor der Wahl mehrfach hinter Netanjahu gestellt, beide gelten als enge Verbündete.

Neue Antisemitismusbeauftragte beklagt offen gelebten Judenhass in Deutschland

Die neue Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein hat beklagt, dass Judenhass hierzulande teils wieder offen gelebt wird. Deutschland sei an einer Stelle angelangt, "wie es sie seit der Schoah wahrscheinlich nie gab", sagte die Regierungsbeauftragte der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Antisemitismus wird offen und schamlos verbreitet."

Buenos Aires: Flávio Bolsonaro von Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist

Der bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegene Kandidat Flávio Bolsonaro ist nach Angaben der argentinischen Regierung nach seiner Flucht aus Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist. Bolsonaro sei am Dienstagabend nach Argentinien eingereist, ehe er einen Flug nach Ecuador angetreten habe, erklärte die argentinische Einwanderungsbehörde am Mittwoch im Onlinedienst X. Bolsonaro hatte am Sonntag die Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien gegen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva verloren. US-Medien hatten berichtet, Bolsonaro sei in den USA eingetroffen.

Israels Wahlbehörde: Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen führt Netanjahus Block

Bei der Parlamentswahl in Israel liegt nach Auszählung der Hälfte aller Stimmzettel offiziellen Angaben zufolge der Block von Regierungschef Benjamin Netanjahu vor dem Block der Opposition. Nach Angaben der israelischen Wahlkommission vom Mittwoch kommen Netanjahus Likud-Partei und ihre Verbündeten nach Auszählung von 50.1 Prozent der Stimmzettel auf 56 der 120 Sitze im Parlament. Das Oppositionsbündnis unter Gadi Eisenkot kommt demnach auf 49 Sitze, die Listen der arabischen Israelis auf 15.

Textgröße ändern: