Deutsche Tageszeitung - Mutmaßlicher Angreifer von Atlanta bestreitet Rassismus als Motiv

Mutmaßlicher Angreifer von Atlanta bestreitet Rassismus als Motiv


Mutmaßlicher Angreifer von Atlanta bestreitet Rassismus als Motiv
Mutmaßlicher Angreifer von Atlanta bestreitet Rassismus als Motiv / Foto: ©

Der mutmaßliche Schütze bei Angriffen auf drei Massagestudios im US-Bundesstaat Georgia hat Rassismus als Tatmotiv bestritten. Der Verdächtige habe für die Tat "die Verantwortung übernommen", sagte Jay Baker von der zuständigen Polizeibehörde im Bezirk Cherokee am Mittwoch vor Journalisten. "Er behauptet, dass sie nicht rassistisch motiviert war", sagte Baker und fügte hinzu, dass die Polizei noch am Beginn der Ermittlungen stehe.

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Nach Angaben der US-Behörden könnte der 21-jährige Verdächtige geplant haben, nach Florida weiterzufahren und dort weitere Angriffe zu starten.

In Georgia waren am Dienstag acht Menschen durch Schüsse in drei Massagestudios getötet worden, darunter mehrere Frauen asiatischer Herkunft. Die Angriffe ereigneten sich im Großraum der Metropole Atlanta. Der 21 Jahre alte Verdächtige wurde nach einer Verfolgungsjagd festgenommen.

Anti-Rassismus-Aktivisten hatten zuletzt vor einer wachsenden Ablehnung von Menschen asiatischer Herkunft in den USA gewarnt. Sie führten dies in der Corona-Krise auch auf die Attacken des früheren US-Präsidenten Donald Trump gegen China zurück, der wiederholt vom "chinesischen Virus" gesprochen hatte.

(W.Novokshonov--DTZ)

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