Deutsche Tageszeitung - Bericht: Zulassungsanträge für Corona-Schnelltests oft mangelhaft

Bericht: Zulassungsanträge für Corona-Schnelltests oft mangelhaft


Bericht: Zulassungsanträge für Corona-Schnelltests oft mangelhaft
Bericht: Zulassungsanträge für Corona-Schnelltests oft mangelhaft / Foto: ©

Die Hersteller von Corona-Selbsttests legen einem Bericht zufolge oft mangelhafte Zulassungsanträge vor. Derzeit seien 30 solcher Antigen-Schnelltests zugelassen, bei weiteren Genehmigungen stocke es aber, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Der weitaus größte Teil der vorliegenden Anträge sei "inhaltlich derzeit nicht bewertbar", habe das Bundesgesundheitsministerium auf eine Kleine Anfrage der FDP-Abgeordneten Katrin Helling-Plahr geantwortet.

Textgröße ändern:

Grund dafür sei, dass die für die Bearbeitung notwendigen Unterlagen nicht eingereicht worden seien, zitierte das Magazin aus dem Papier. Teils fehle auch eine positive Evaluierung durch das Paul-Ehrlich-Institut, oder es seien nicht genügend Studienergebnisse beigelegt.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

GenZ-Organisatoren betonen friedliche Absicht - Mitgründer verlässt Gruppe

Vor dem Hintergrund der Kritik an den geplanten bundesweiten Schülerprotesten am Samstag haben mehrere Initiatoren ihre friedvolle Absicht betont - zugleich verliert die Initiative an Organisatoren. Die "Zeit" sprach mit mehreren Mitgliedern des Organisationsteams, wie sie am Donnerstag berichtete. "Wir wollen friedlich für unsere Sache kämpfen", zitierte die Zeitung etwa den Schüler Konrad Schmitz, der die Proteste in Wuppertal organisiert.

Bolsonaro bezeichnet sich nach Flucht in die USA als "Anführer" Brasiliens

Der bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegene Kandidat Flávio Bolsonaro hat sich nach seiner Flucht in die USA als rechtmäßiger "Anführer" seines Landes bezeichnet. Im Onlinedienst X prangerte der Rechtspopulist am Mittwoch "Wahlbetrug" an. US-Präsident Donald Trump wollte sich nicht in den Streit um das Wahlergebnis einmischen. Auch Bolsonaros Wahlkampfchef Rogério Marinho weigerte sich, die Vorwürfe des Wahlbetrugs zu bekräftigen.

Steinmeier-Nachfolge: Unions-Fraktionschef Frei sieht keinen "Zeitdruck"

In der Diskussion um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht Unions-Fraktionschef Thorsten Frei (CDU) keinen Handlungsdruck. Die Wahl des neuen Staatsoberhaupts sei am 30. Januar, sagte Frei am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. "Es ist also nicht so, dass wir jetzt irgendwie unter Zeitdruck stünden."

"Spiegel": Linken-Frontfrau Eralp offenbart intern Angst vor Terrorsympathisanten

Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp ist offenbar eingeschüchtert von Hamas-Sympathisanten in der Hauptstadt. Sie und ihr Mann hätten "Angst vor diesen Leuten", schreibt Eralp in einem internen Dokument, das dem "Spiegel" vorliegt. Sie bezieht diese Aussage auf den Hamas-Sympathisanten Ibrahim Ibrahim, der im September bei der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln aufgetaucht war.

Textgröße ändern: