Deutsche Tageszeitung - Stadtrat von Halle befasst sich mit Impfvorwürfen gegen Oberbürgermeister

Stadtrat von Halle befasst sich mit Impfvorwürfen gegen Oberbürgermeister


Stadtrat von Halle befasst sich mit Impfvorwürfen gegen Oberbürgermeister
Stadtrat von Halle befasst sich mit Impfvorwürfen gegen Oberbürgermeister / Foto: ©

Der Stadtrat von Halle befasst sich am Mittwoch (16.30 Uhr) mit den Vorwürfen gegen Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) wegen vorzeitiger Corona-Impfungen. Zu der nicht öffentlichen Sondersitzung liegen gemeinsame Anträge der Stadtratsfraktionen von SPD, Grünen, Linken und FDP vor. Sie wollen Wiegand vorläufig die Dienstgeschäfte verbieten.

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Wiegand hatte eingeräumt, bereits eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten zu haben, obwohl er laut den Priorisierungsvorgaben der Ständigen Impfkommission noch nicht an der Reihe war. Die vorzeitigen Impfungen begründete der Oberbürgermeister damit, dass übrig gebliebene Impfdosen vor dem Wegwerfen bewahrt werden sollten. Er weist die Vorwürfe der Vordrängelei daher vehement zurück. Gegen Wiegand läuft bereits ein Disziplinarverfahren des Landesverwaltungsamts in Sachsen-Anhalt.

(V.Sørensen--DTZ)

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