Deutsche Tageszeitung - Französischer Veteran der Alliierten-Landung mit 106 Jahren gestorben

Französischer Veteran der Alliierten-Landung mit 106 Jahren gestorben


Französischer Veteran der Alliierten-Landung mit 106 Jahren gestorben
Französischer Veteran der Alliierten-Landung mit 106 Jahren gestorben / Foto: ©

Im Alter von 106 Jahren ist einer der letzten französischen Soldaten gestorben, die an der Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg teilgenommen haben. Präsident Emmanuel Macron übermittelte der Familie von Hubert Faure am Samstag "die Dankbarkeit der Nation". Der Marinesoldat sei ein "Beispiel für Engagement und Heldentum" gewesen.

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Faure hatte bei der Landung der Alliierten im von den Nazis besetzten Frankreich am 6. Juni 1944 als Mitglied der einzigen regulären französischen Armeeeinheit teilgenommen. Die 177 Soldaten der nach ihrem Kommandeur Philippe Kieffer benannten Einheit landeten am sogenannten D-Day bei Colleville in der Normandie. Die Gruppe verlor am ersten Tag zehn Kämpfer, erfüllte aber ihre Mission, die deutschen Stellungen in Ouistreham zu erobern.

Faure war 1940 gefangen genommen worden, konnte jedoch fliehen und nach England gelangen, wo er sich der französischen Kampfeinheit anschloss. Nach Faures Tod ist nun der 98-jährige Léon Gautier der einzige noch lebende Angehörige der Einheit. Die Landung von 156.000 alliierten Soldaten in der Normandie am 6. Juni 1944 hatte die Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg eingeläutet.

(P.Tomczyk--DTZ)

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