Deutsche Tageszeitung - Verhandlungen über die Zukunft Zyperns in Genf

Verhandlungen über die Zukunft Zyperns in Genf


Verhandlungen über die Zukunft Zyperns in Genf
Verhandlungen über die Zukunft Zyperns in Genf / Foto: ©

In Genf beginnen am Dienstag Verhandlungen über die Zukunft Zyperns. Zu dem dreitägigen Treffen sind Vertreter des griechischen und des türkischen Teils Zyperns, Griechenlands, der Türkei, Großbritanniens, der EU und der UNO eingeladen. Der Außenminister der Republik Zypern, Nikos Christodoulis, sagte vor dem Treffen, seine Seite wolle die "Wiedervereinigung Zyperns" in einer "Föderation" erreichen. Aber der Außenminister der ausschließlich von Ankara anerkannten Türkischen Republik Nord-Zypern, Tahsin Ertugruloglu, beharrte auf dem Grundsatz "Eine Insel - zwei Staaten".

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Zypern ist seit 1974 geteilt. Damals wurde das nördliche Drittel der Insel von der Türkei besetzt. Die UNO bemüht sich um eine Vermittlung. Derzeit gibt es zwischen den beiden Teilen Zyperns eine Pufferzone, die von UN-Friedenstruppen überwacht wird. Die Hauptstadt Nikosia ist geteilt. Der türkisch-zypriotische Führer Mustafa Akinci, der sich für eine Wiedervereinigung einsetzte, wurde im Oktober abgewählt. An seine Stelle trat der Hardliner Ersin Tatar.

(A.Nikiforov--DTZ)

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