Deutsche Tageszeitung - Bericht: Die Linke will mit Wissler und Bartsch in den Bundestagswahlkampf gehen

Bericht: Die Linke will mit Wissler und Bartsch in den Bundestagswahlkampf gehen


Bericht: Die Linke will mit Wissler und Bartsch in den Bundestagswahlkampf gehen
Bericht: Die Linke will mit Wissler und Bartsch in den Bundestagswahlkampf gehen / Foto: ©

Die Linke will einem Medienbericht zufolge mit ihrer Parteivorsitzenden Janine Wissler und dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl gehen. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Sonntagsausgaben) unter Berufung auf führende Parteikreise. Die Co-Parteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hatte zuvor auf die Spitzenkandidatur verzichtet.

Textgröße ändern:

Sie hatte ihren Schritt damit begründet, sich darauf konzentrieren zu wollen, das Direktmandat in Erfurt-Weimar zu holen. Zudem wolle sie sich auf etwaige Verhandlungen über ein Linksbündnis mit Grünen und SPD vorbereiten. Die Co-Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali gilt als zu unbekannt und hat in ihrer bisherigen Amtszeit vor allem nach innen gewirkt.

Wissler und Hennig-Wellsow hatten erklärt, Ende April oder Anfang Mai einen Vorschlag zur Spitzenkandidatur machen zu wollen. Die formale Entscheidung könnte nun bei einer außerordentlichen Sitzung des Parteivorstandes am 8. und 9. Mai fallen und anschließend bekannt gegeben werden.

Hennig-Wellsow und Janine Wissler stehen seit Ende Februar gemeinsam an der Spitze der Linken. Sie lösten die früheren Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger ab.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Außenministeriums in Washington grünes Licht für einen Verkauf von 500 Raketen des US-Flugabwehrsystems Patriot an die Ukraine gegeben. "Der vorgeschlagene Verkauf wird die Fähigkeit der Ukraine verbessern, aktuellen und zukünftigen Bedrohungen zu begegnen, indem er ihre integrierten Luft- und Raketenabwehrkapazitäten stärkt", erklärte das Außenministerium am Freitag.

47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms

Vier Tage vor den US-Kongresswahlen haben so viele Wahlberechtigte vorzeitig ihre Stimme abgegeben wie noch nie bei den sogenannten Midterms: Gut 47,9 Millionen Menschen nutzten bis Freitagmittag (Ortszeit) die Möglichkeit der Stimmabgabe vor der eigentlichen Wahl am Dienstag, wie Zahlen der Universität Florida zeigten. Damit wurde der bisherige Höchstwert für eine Zwischenwahl von rund 45,9 Millionen vorzeitig abgegebenen Stimmen von 2022 noch übertroffen.

Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren

Mit einem Festakt im Roten Rathaus hat die Berliner Politik am Freitag an die Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens vor 65 Jahren erinnert. Damit werde die Lebensleistung der ersten Einwanderergeneration gewürdigt, die Berlin bis heute wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell präge, teilten Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) gemeinsam vorab mit.

Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt

Im Süden der Ukraine haben Einwohner von Oleschky eine örtlich begrenzte Waffenruhe genutzt und sind aus der russisch besetzten Stadt geflohen. Die ukrainische Delegation sei mit zur Flucht bereiten Bewohnern auf dem Weg ins russische Anapa, teilte der ukrainische Unterhändler David Arachamia am Freitag im Onlinedienst Telegram mit. Moskau erklärte, der Einsatz sei "ohne Zwischenfälle" abgeschlossen worden. Zur Zahl der Geflüchteten machten beide Seiten keine Angaben.

Textgröße ändern: