Deutsche Tageszeitung - Konfrontation zwischen Tschad und Zentralafrikanischer Republik

Konfrontation zwischen Tschad und Zentralafrikanischer Republik


Konfrontation zwischen Tschad und Zentralafrikanischer Republik
Konfrontation zwischen Tschad und Zentralafrikanischer Republik / Foto: ©

Nach einem nächtlichen Zwischenfall, bei dem sechs Soldaten des Tschad getötet wurden, ist ein Streit zwischen dem Tschad und der benachbarten Zentralafrikanischen Republik entbrannt. Die tschadische Regierung legte die Tat am Montag dem südlichen Nachbarn zur Last. Laut den Erklärungen aus N’Djamena wurden fünf der Soldaten entführt und dann hingerichtet. Dies sei ein "Kriegsverbrechen", das "nicht ungestraft bleiben" werde.

Textgröße ändern:

Die Zentralafrikanische Republik bestätigte lediglich, dass es "an der Grenze Schusswechsel" gegeben habe, bei denen auf beiden Seiten Menschen zu Schaden gekommen seien. Die Regierung in Bangui äußerte ihr Bedauern darüber, dass es Tote gegeben habe. Sie machte für den Vorfall Aufständische verantwortlich und schlug vor, der Tschad und die Zentralafrikanische Republik - als "zwei brüderliche Völker" - sollten den Vorfall gemeinsam untersuchen.

Frankreich verurteilte die "Attacke auf den Grenzposten"in Sourou. Das Außenministerium in Paris betonte die Bedeutung der "Stabilität und territorialen Integrität des Tschad und aller anderen Länder in der Region".

Tschads Armee wird als die stärkste der Region betrachtet. Die Regierung in N’Djamena gilt als wichtiger Alliierter des Westens im Kampf gegen Dschihadisten im Sahel.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Linken-Parteitag: Eralp gibt nach "Angst"-Bericht "Schutzversprechen"

Die Berliner Linken-Spitzenpolitikerin Elif Eralp hat nach dem "Spiegel"-Bericht über ihre Angst vor Hamas-Sympathisanten ein "Schutzversprechen" für die Menschen in Berlin abgegeben. "Ich möchte eine Politik für alle Menschen machen, denn jeder verdient ein gutes Leben in Sicherheit und in Würde", sagte Eralp am Samstag auf einem Linken-Landesparteitag in Berlin. Dieser soll die Koalitionsverhandlungen der Linken mit Grünen und SPD beschließen.

Protesttag in Frankreich: Streit um Route von zentralem Demonstrationszug in Paris

Unmittelbar vor neuen angekündigten Großkundgebungen gegen hohe Lebenshaltungskosten am Samstag in Frankreich gibt es Streit um die Route des zentralen Demonstrationszugs in der Hauptstadt Paris. Die gerichtliche Verlegung der Streckenführung sei eine "schwerwiegende Infragestellung unserer Rechte", erklärte der Studierendenverband Fage. Die Interessenvertretung der Studierenden werde sich nun beraten, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Parteitag der Linken in Berlin: Eralp sieht ihre Partei geeint

Vor dem Landesparteitag der Berliner Linken sieht Spitzenkandidatin Elif Eralp ihre Partei geeint. Sie glaube, "dass die Partei mit ganz, ganz großer Mehrheit sich hinter mich stellen wird", sagte Eralp am Samstagmorgen dem Sender rbb24 Inforadio. "Ich habe Aufrufe von vielen, vielen Menschen aus der Partei bundesweit, dass sie zu 100 Prozent hinter mir stehen und mich unterstützen auf dem Weg ins Rote Rathaus."

Flávio Bolsonaro begründet Flucht aus Brasilien mit angeblicher "Verfolgung"

Der bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl unterlegene Flávio Bolsonaro hat seine Flucht aus Brasilien mit angeblicher "Verfolgung" in seinem Heimatland begründet. "Die Verfolgung begann sogar früher, als ich gedacht hatte", sagte der Rechtspopulist am Freitag in einem live im Onlinedienst Instagram übertragenen Video. "Ich habe Brasilien nicht verlassen, ich bin für Brasilien gegangen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: