Deutsche Tageszeitung - Biden bekräftigt vor Gipfel mit Putin Bekenntnis zu transatlantischem Bündnis

Biden bekräftigt vor Gipfel mit Putin Bekenntnis zu transatlantischem Bündnis


Biden bekräftigt vor Gipfel mit Putin Bekenntnis zu transatlantischem Bündnis
Biden bekräftigt vor Gipfel mit Putin Bekenntnis zu transatlantischem Bündnis / Foto: ©

Vor seiner ersten Reise nach Europa als US-Präsident und einem bevorstehenden Gipfeltreffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat Joe Biden sein Bekenntnis zum transatlantischen Bündnis bekräftigt. In einem am Samstag erschienenen Gastbeitrag in der "Washington Post" versprach Biden, die "demokratischen Allianzen" der USA zu stärken, um auf die vielfältigen internationalen Krisen sowie die wachsende Bedrohung aus Russland und China zu reagieren.

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"Wir stehen zusammen, um auf die Bedrohung der europäischen Sicherheit durch Russland zu reagieren, angefangen mit seiner Aggression in der Ukraine", schrieb Biden. Es werde "keinen Zweifel an der Entschlossenheit der USA geben, unsere demokratischen Werte zu verteidigen, die wir nicht von unseren Interessen trennen können".

Putin wisse, "dass ich nicht zögern werde, auf künftige schädliche Aktivitäten zu reagieren", betonte Biden weiter. "Wenn wir uns treffen, werde ich erneut die Selbstverpflichtung der Vereinigten Staaten, Europas und gleichgesinnter Demokratien unterstreichen, für Menschenrechte und Menschenwürde einzustehen."

Biden betonte zugleich, dass Washington "keinen Konflikt" mit Russland wolle. Sein Ziel seien "stabile und vorhersehbare Beziehungen" mit Russland, in deren Rahmen beide Staaten etwa in den Bereichen der strategischen Stabilität oder der Rüstungskontrolle zusammenarbeiten könnten.

Biden reist am Mittwoch nach Europa, wo er am Gipfel der G7 sowie der Nato-Staaten teilnimmt. Zum Abschluss seiner Reise trifft er am 16. Juni Kreml-Chef Putin in Genf. Das mit Spannung erwartete Treffen findet vor dem Hintergrund der heftigsten Spannungen zwischen Moskau und Washington seit Jahren statt.

Befeuert worden waren die Spannungen unter anderem von Äußerungen Bidens in einem Interview, in dem er die Frage, ob er Putin für einen "Mörder" halte, bejaht hatte. Russlands Präsident sagte am Freitag, er reche mit einem "positiven" Ergebnis seines Treffens mit Biden.

(W.Novokshonov--DTZ)

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