Deutsche Tageszeitung - G7-Gipfel wird mit Beratungen über Außenpolitik und Corona fortgesetzt

G7-Gipfel wird mit Beratungen über Außenpolitik und Corona fortgesetzt


G7-Gipfel wird mit Beratungen über Außenpolitik und Corona fortgesetzt
G7-Gipfel wird mit Beratungen über Außenpolitik und Corona fortgesetzt / Foto: ©

Die G7-Staaten setzen am Samstag (11.00 Uhr) ihre Beratungen im englischen Cornwall fort. Am zweiten Tag des Gipfeltreffens in Carbis Bay diskutieren die Staats- und Regierungschefs sieben führender Industrienationen unter anderem über die Wirtschafts- und Außenpolitik. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Kampf gegen die Corona-Pandemie. An den Gesprächen nehmen zeitweise auch Australien, Südkorea, Südafrika und Indien teil.

Textgröße ändern:

Am Abend soll in lockerer Atmosphäre am Strand von Carbis Bay gegrillt werden. Der G7-Gipfel markiert das erste persönliche Zusammentreffen der Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Japan und den USA seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach zum Gipfelauftakt von "wichtigen Beratungen in einem wunderschönen Umfeld". Sie hoffe auf "sehr gute Ergebnisse" des Treffens mit ihren Kollegen, vor allem in der Pandemie- und Impfpolitik.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran

Inmitten neuer Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Teheran Vorwürfe eines Raketenangriffs auf den Golfstaat "kategorisch" zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien falsch und schadeten der Stabilität in der Region, erklärte am Dienstabend der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei. Die Emirate hatten zuvor erklärt, dass der Iran erstmals seit Monaten wieder Raketen auf das Land abgefeuert habe.

Dobrindt: Merz ist der Richtige zum richtigen Zeitpunkt

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) rät zu einem Ende der Debatten über Kanzler Friedrich Merz (CDU). "Es braucht Durchhaltevermögen", sagte er dem "Münchner Merkur" vom Mittwoch. "Friedrich Merz ist die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt – mit seiner Erfahrung, seinem außenpolitischen Fokus und der Bereitschaft, Entscheidungen auch mal gegen Widerspruch im eigenen Laden durchzusetzen."

Ecuadorianische Diplomatin A-Baki will UN-Generalsekretärin werden

Die ecuadorianische Diplomatin Ivonne A-Baki bewirbt sich um das Amt der UN-Generalsekretärin. Die vom pazifischen Inselstaat Tonga nominierte 75-Jährige erklärte am Dienstag, sie sei bereit, "zur Erneuerung des Grundversprechens der UN-Charta beizutragen: künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren".

IAEA findet "einige Tonnen Nuklearmaterial" in Syrien

Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben bei einem Inspektionsbesuch in Syrien nach eigenen Angaben "einige Tonnen Nuklearmaterial" an einem Ort gefunden, den die Organisation bislang nicht auf dem Schirm hatte. Der Fund gehe auf Hinweise der syrischen Regierung zurück, erklärte Interims-Außenminister Assad al-Schaibani am Dienstag. Das Material, von dem keine Gefahr ausgehe, solle in Syrien bleiben und IAEA-Kontrollen unterliegen.

Textgröße ändern: