Deutsche Tageszeitung - Baerbock strebt beim Klimaschutz breiten gesellschaftlichen Konsens an

Baerbock strebt beim Klimaschutz breiten gesellschaftlichen Konsens an


Baerbock strebt beim Klimaschutz breiten gesellschaftlichen Konsens an
Baerbock strebt beim Klimaschutz breiten gesellschaftlichen Konsens an / Foto: ©

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock strebt beim Klimaschutz einen breiten Konsens in der Gesellschaft an. Nur wenn alle Menschen mitgenommen würden, "werden die Bündnisse für den Klimaschutz stärker sein als die Bündnisse dagegen", sagte die Grünen-Chefin am Samstag beim Online-Parteitag der Grünen. "Wir brauchen jetzt die Zuversicht des Handelns."

Textgröße ändern:

Baerbock, die zuvor von den Delegierten offiziell zur Kanzlerkandidatin gekürt worden war, mahnte zudem grundlegende Änderungen und Reformen an. Es dürfe jetzt keine Ausreden mehr geben, sagte die Parteichefin, auch "kein Wegducken, kein Durchwursteln". Veränderung schaffe Halt. "Wir kämpfen für einen neuen Aufbruch", betonte die 40-Jährige.

"Eine Ära geht zu Ende und wir haben die Chance, eine neue zu begründen", fügte Baerbock hinzu. "Jetzt ist der Moment, unser Land zu erneuern, und alles ist drin".

Zuvor war Baerbock von den Delegierten offiziell zur Kanzlerkandidatin gekürt worden, zugleich bildet sie mit Ko-Parteichef Robert Habeck das Spitzenduo für den Wahlkampf. Für diesen Personalvorschlag stimmten 98,5 Prozent der Delegierten. Baerbock bedankte sich für die "volle Solidarität" und den Rückenwind aus ihrer Partei - nach dem "Gegenwind der letzten Wochen", wo sie Fehler gemacht habe.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll früher enden als geplant

Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump am Umfang der gemeinsamen Manöver mit Südkorea soll eine derzeit stattfindende Militärübung beider Staaten früher enden als eigentlich geplant. Das Manöver werde bereits am Freitag zu Ende gehen, teilte am Mittwoch der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Eigentlich waren die am Montag begonnenen gemeinsamen Übungen mit den US-Streitkräften bis zum 27. August angesetzt.

Bundesaußenminister Wadephul reist in die Schweiz

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Mittwoch in die Schweiz. In Bern trifft er den Schweizer Außenminister Ignazio Cassis zu politischen Gesprächen, bei denen es nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin um die Zusammenarbeit mit der Schweiz und aktuelle Themen der internationalen Politik gehen soll. Im Anschluss an das Treffen ist gegen 16.00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran

Inmitten neuer Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Teheran Vorwürfe eines Raketenangriffs auf den Golfstaat "kategorisch" zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien falsch und schadeten der Stabilität in der Region, erklärte am Dienstabend der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei. Die Emirate hatten zuvor erklärt, dass der Iran erstmals seit Monaten wieder Raketen auf das Land abgefeuert habe.

Dobrindt: Merz ist der Richtige zum richtigen Zeitpunkt

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) rät zu einem Ende der Debatten über Kanzler Friedrich Merz (CDU). "Es braucht Durchhaltevermögen", sagte er dem "Münchner Merkur" vom Mittwoch. "Friedrich Merz ist die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt – mit seiner Erfahrung, seinem außenpolitischen Fokus und der Bereitschaft, Entscheidungen auch mal gegen Widerspruch im eigenen Laden durchzusetzen."

Textgröße ändern: