Deutsche Tageszeitung - Altmaier reist kommende Woche in die USA

Altmaier reist kommende Woche in die USA


Altmaier reist kommende Woche in die USA
Altmaier reist kommende Woche in die USA / Foto: ©

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) reist in der kommenden Woche als erster Bundesminister seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden in die USA. Wie eine Sprecherin Altmaiers am Donnerstag mitteilte, findet die Reise von Mittwoch bis Freitag statt. Geplant sind demnach "hochrangige politische Gespräch", unter anderem mit dem US-Sonderbeauftragten für Klima, John Kerry.

Textgröße ändern:

Neben Fragen des Klimaschutzes sollen bei Altmaiers Reise der Sprecherin zufolge auch Möglichkeiten einer "engeren bilateralen Zusammenarbeit" besprochen werden. Zudem werde Altmaier die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai treffen, um mit ihr über "zentrale aktuelle handelspolitische Fragen zu sprechen".

Nachdem sich die Beziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union unter Bidens Vorgänger Donald Trump insbesondere in Handelsfragen deutlich verschlechtert hatten, gab es zuletzt vermehrt Anzeichen einer Annäherung. Die am Dienstag verkündete Einigung im langjährigen Streit um Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing begrüßte Altmaier als "wichtiges Signal für die transatlantische Zusammenarbeit". Die Verständigung sei vor allem für die deutschen Exporteure, die mit US-Sonderzöllen belegt worden waren, "eine große Erleichterung".

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt

US-Außenminister Marco Rubio hat eine Beteiligung Washingtons an der Flucht des bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegenen Kandidaten Flávio Bolsonaro bestritten. "Die US-Regierung war nicht direkt beteiligt" an den Vorkehrungen, die Bolsonaro für seine Ausreise aus Brasilien getroffen habe, sagte Rubio am Samstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz beim G20-Außenministertreffen in Atlanta.

Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen

Vor dem Hintergrund einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat in Bulgarien die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Die Wahllokale in dem osteuropäischen Land öffneten am Sonntag um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 Uhr MEZ) und bleiben bis 20.00 Uhr geöffnet. Die russlandfreundliche derzeitige Präsidentin Ilijana Jotowa steht ihrem prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow gegenüber.

Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien

In Bulgarien entscheidet sich am Sonntag in einer Stichwahl, wer künftig an der Spitze des Staates steht. Die russlandfreundliche derzeitige Präsidentin Ilijana Jotowa steht dabei ihrem prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow gegenüber. Im ersten Durchgang vor einer Woche lag Jotowa mit 35 Prozent der Stimmen nur knapp vor Gjurow, der auf 32 Prozent kam.

Trump bringt Angriffe auf weitere Ziele im Iran ins Spiel

US-Präsident Donald Trump hat mögliche neue Angriffe auf Ziele im Iran ins Spiel gebracht. "Wir haben ihr Atomprogramm ausgeschaltet. Wir müssen uns noch um, ich würde sagen, ein oder zwei Anlagen kümmern, aber das können wir in zehn Minuten erledigen", sagte Trump am Samstag vor Journalisten auf seinem Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.

Textgröße ändern: