Deutsche Tageszeitung - USA erinnern erstmals mit Nationalfeiertag "Juneteenth" an Ende der Sklaverei

USA erinnern erstmals mit Nationalfeiertag "Juneteenth" an Ende der Sklaverei


USA erinnern erstmals mit Nationalfeiertag "Juneteenth" an Ende der Sklaverei
USA erinnern erstmals mit Nationalfeiertag "Juneteenth" an Ende der Sklaverei / Foto: ©

In den USA wird am Samstag erstmals mit dem neuen Nationalfeiertag "Juneteenth" an das Ende der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren erinnert. US-Präsident Joe Biden hatte am Donnerstag ein Gesetz unterzeichnet, mit dem der 19. Juni zu einem landesweiten Feiertag gemacht wird. Am 19. Juni 1865 - zwei Monate nach der Kapitulation der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg - hatte ein Nordstaaten-General in Galveston im Bundesstaat Texas die Freilassung aller Sklaven verkündet.

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"Juneteenth", ein Schachtelwort aus den englischen Wörtern für Juni und 19, war bislang bereits in einigen Bundesstaaten ein Feiertag. Die Tötung des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten in Minneapolis hatte im vergangenen Jahr eine neue landesweite Debatte über Rassismus und das Erbe der Sklaverei in den USA entfacht.

(M.Dylatov--DTZ)

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