Deutsche Tageszeitung - Kolumbiens Präsident berichtet von Angriff auf seinen Hubschrauber

Kolumbiens Präsident berichtet von Angriff auf seinen Hubschrauber


Kolumbiens Präsident berichtet von Angriff auf seinen Hubschrauber
Kolumbiens Präsident berichtet von Angriff auf seinen Hubschrauber / Foto: ©

Der Hubschrauber des kolumbianischen Präsidenten Iván Duque ist nach offiziellen Angaben beschossen worden. "Das ist ein feiger Angriff, man kann die Einschusslöcher in der Präsidentenmaschine sehen", teilte Duque am Freitag mit. Sein Sicherheitsdienst habe verhindert, dass der Vorfall tödlich ausging. Duque war demnach zusammen mit dem Verteidigungs- und dem Innenminister sowie dem Gouverneur der Provinz Norte de Santander mit dem Hubschrauber nahe der Grenze zu Venezuela unterwegs.

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Die Maschine war in Sardinata gestartet und auf dem Weg nach Cúcuta, der Provinzhauptstadt von Norte de Santander, als sie beschossen wurde. In der höchst unsicheren Grenzregion sind die marxistische Guerillagruppe Nationale Befreiungsarmee (ELN), Dissidenten der Ex-Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und zahlreiche Drogenbanden aktiv.

"Wir lassen uns nicht von Gewalt oder Terrorakten einschüchtern", erklärte Duque. "Unser Staat ist stark, und Kolumbien ist stark genug, um dieser Art von Bedrohung zu begegnen."

(A.Nikiforov--DTZ)

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