Deutsche Tageszeitung - UN-Konferenz berät über Gleichstellung von Frauen

UN-Konferenz berät über Gleichstellung von Frauen


UN-Konferenz berät über Gleichstellung von Frauen
UN-Konferenz berät über Gleichstellung von Frauen / Foto: ©

Auf einer UN-Konferenz in Paris haben Vertreter der Weltgemeinschaft über Schritte zur Gleichstellung von Frauen und Männern beraten. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte am Mittwoch bei dem "Generation Equality Forum", es gebe weltweit noch "enorm viele diskriminierende Gesetze", die geändert werden müssten. Zudem seien Frauen in der Digital-Branche und im Bereich der künstlichen Intelligenz unterrepräsentiert.

Textgröße ändern:

Per Videokonferenz nahm auch US-Vizepräsidentin Kamala Harris teil. "Um die Demokratie zu verteidigen, müssen wir für die Gleichstellung von Männern und Frauen kämpfen", sagte sie in ihrer Rede.

Mehrere Rednerinnen und Redner verwiesen darauf, dass die Corona-Pandemie vielen Frauen besonders geschadet habe - etwa wegen gewalttätigen Partnern oder durch eine steigende Armut.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als Pariser Gastgeber erklärte, er sei "Feminist". "Der Feminismus ist ein Humanismus", schrieb er auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter unter Anspielung auf das Buch des Philosophen Jean-Paul Sartre "Der Existenzialismus ist ein Humanismus."

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - Kanzler-Auftritt von Pfiffen begeleitet

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag mit einem Besuch bei den Einsatzkräften in der nordrhein-westfälischen Gemeinde aus dem Sommerurlaub zurückgemeldet. Die kurze Dankesrede des Kanzlers vor den Helfern wurde von einem Pfeifkonzert überschattet. Dass Merz seit Beginn seines Urlaubs in der ersten August-Woche trotz Entwicklungen wie folgenschwerer Dürre und heftiger Waldbrände bislang nicht öffentlich aufgetreten war, hatte zuvor Kritik ausgelöst.

Palästinensergebiete: Frühere Diplomaten fordern Paris und London zum Handeln auf

Dutzende frühere französische und britische Diplomaten haben ihre Regierungen dazu aufgerufen, in den Palästinensergebieten das Völkerrecht zu verteidigen. Das Engagement Frankreichs und Großbritanniens sei angesichts der historischen Rolle der beiden Länder im Nahen Osten und ihres Status als ständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat unverzichtbar, erklärten die 102 Unterzeichner eines am Samstag in der französischen Zeitung "Le Monde" veröffentlichten offenen Briefs.

Wadephul wirft Russland bei Ukraine-Besuch "wahllosen Mord an Zivilisten" vor

Wenige Stunden nach einem tödlichen russischen Angriff auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) Kiew besucht und Russland "wahllosen Mord an Zivilisten" vorgeworfen. Der Ukraine sagte er bei dem Besuch am Samstag weitere 50 Millionen Euro humanitäre Hilfe zu. Mit US-Außenminister Marco Rubio wolle er zudem über zusätzliche Luftverteidigung für die Ukraine beraten.

Nach BSW-Streit um Koalition: Thüringer CDU bestätigt Voigt als Parteichef

Unter dem Eindruck eines BSW-internen Streits um den Verbleib in der Thüringer Regierungskoalition hat die CDU ihren Ministerpräsidenten Mario Voigt als Landesparteichef bestätigt. Auf einem Parteitag in Eisenach erhielt Voigt am Samstag 84,1 Prozent der Stimmen, wie die CDU mitteilte. Voigt ist seit 2022 Landesvorsitzender der CDU Thüringen und seit 2024 Regierungschef einer Koalition mit SPD und BSW.

Textgröße ändern: