Deutsche Tageszeitung - Männer sollen Anschlag auf Demokraten-Gebäude in Kalifornien geplant haben

Männer sollen Anschlag auf Demokraten-Gebäude in Kalifornien geplant haben


Männer sollen Anschlag auf Demokraten-Gebäude in Kalifornien geplant haben
Männer sollen Anschlag auf Demokraten-Gebäude in Kalifornien geplant haben / Foto: ©

Zwei Männer mit Verbindungen zu einer rechtsextremen Miliz sollen einen Anschlag auf die Parteizentrale der US-Demokraten im Bundesstaat Kalifornien geplant haben. Bei einem der Männer seien bei einer Durchsuchung bis zu 50 Schusswaffen, tausende Schuss Munition und fünf Rohrbomben gefunden worden, erklärte das US-Justizministerium am Freitag.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge begannen die 45 und 37 Jahre alten Männer nach der Niederlage von Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November mit den Planungen für einen Angriff. Die Pläne seien dann nach der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar nochmals vorangetrieben worden. In einer Botschaft schrieb einer der Männer dem anderen: "Ich will wirklich ein Gebäude der Demokraten in die Luft sprengen."

In einer anderen Botschaft schrieb er: "Nach dem 20. ziehen wir in den Krieg." Gemeint war laut Anklage der 20. Januar, an dem der neue Präsident Joe Biden ins Weiße Haus einzog. In ihren Botschaften äußerten die Männer die Hoffnung, mit einem Anschlag auf die Demokraten-Parteizentrale in Kaliforniens Hauptstadt Sacramento eine "Revolution auszulösen. "Wir brauchen 500 angepisste Patrioten, die Amerika zurückwollen."

Die Männer sind dem Justizministerium zufolge Anhänger der extremistischen Bewegung Three Percenters, bei der Trump große Sympathien genießt. Die Miliz ist regierungsfeindlich und tritt für das Recht auf Waffenbesitz ein. Nach Angaben der Anti-Rassismus-Gruppe Anti-Defamation League sehen die Three Percenters außerdem linke Gruppen, Muslime und Einwanderer als Feinde an. Anhänger der Gruppierung waren auch an der Kapitol-Erstürmung beteiligt.

Den beiden angeklagten Männern drohen bei einer Verurteilung langjährige Haftstrafen. Ihnen wird unter anderem eine Verschwörung zur Zerstörung eines Gebäudes, illegaler Besitz von Sprengsätzen und illegaler Besitz von Maschinengewehren zur Last gelegt, außerdem die Vernichtung von Beweismitteln.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Prien: Interessen jüngerer Menschen stärker berücksichtigen

Nach den "GenZ"-Protesten vom Wochenende hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) dazu aufgerufen, die Interessen jüngerer Menschen stärker zu berücksichtigen. "Das sind genau die Debatten, die wir jetzt führen müssen, die auch die jungen Menschen sehr zurecht einfordern", sagte Prien am Montag im Sender RBB. Sie wies darauf hin, dass dafür auch ältere Generationen etwas abgeben müssten.

Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt

Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen hat sich US-Präsident Donald Trump überzeugt von einem Sieg seiner Republikaner gezeigt. "Wir werden gewinnen", sagte er am Sonntag (Ortszeit). Die Demokraten seien "extreme und gefährliche Radikale", sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Sie würden den Wohlstand der Bürger "stehlen" und Migranten ins Land lassen, die dann "plündern, vergewaltigen und brandschatzen" würden.

Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran

Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen hat Präsident Donald Trump seine Drohung bekräftigt, die Angriffe gegen den Iran wieder aufzunehmen. "Der einzige Grund, warum ich mit dem Iran noch nicht fertig bin, ist, dass ich nett sein will", sagte Trump am Sonntag vor Anhängern bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Er wolle "all diese Leben retten". "Aber irgendwann werden wir ihnen einen harten Schlag versetzen müssen."

Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten

In Berlin starten am Montag (10.00 Uhr) die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer möglichen rot-grün-roten Regierung. Dazu kommen die Verhandler von Linken, Grünen und SPD nach Parteiangaben im Abgeordnetenhaus zusammen. Dazu gehören unter anderem auch die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp, SPD-Landeschef Steffen Krach und Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf.

Textgröße ändern: