Deutsche Tageszeitung - Wirtschaftsminister schlägt für Flut-Opfer Umsatzausfall-Hilfen wie bei Corona vor

Wirtschaftsminister schlägt für Flut-Opfer Umsatzausfall-Hilfen wie bei Corona vor


Wirtschaftsminister schlägt für Flut-Opfer Umsatzausfall-Hilfen wie bei Corona vor
Wirtschaftsminister schlägt für Flut-Opfer Umsatzausfall-Hilfen wie bei Corona vor / Foto: ©

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Westdeutschland Umsatzausfall-Hilfen nach dem Vorbild der Corona-Hilfen vorgeschlagen. "Es gibt viele Hundert Menschen, die doppelt getroffen sind durch Corona und jetzt durch die Flutkatastrophe", sagte Altmaier am Sonntag in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Viele Betroffene hätten durch die Pandemie keine Umsätze gehabt und ihr Erspartes in ihren Betrieb investiert.

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"Diese Menschen werden erneut einige Monate keinen Umsatz haben. Und deshalb müssen wir auch da helfen", forderte der Minister. Altmaier schlug vor, Unternehmern und Geschäftsleuten, die nachweislich bereits durch die Corona-Krise einen Schaden erlitten haben, "schnell und unbürokratisch über den Härtefallfonds der Länder bis zu 10.000 Euro" bereitzustellen. Darüber müsse die Bundesregierung entscheiden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den Betroffenen der Unwetterkatastrophe am Sonntag neben schneller Hilfe auch langfristige Unterstützung durch den Bund zugesichert. Nach einem Besuch im Eifeldorf Schuld sagte Merkel im rheinland-pfälzischen Adenau, die deutsche Sprache kenne kaum Worte für diese Verwüstung. "Wir werden uns dieser Naturgewalt entgegenstemmen", versprach die Kanzlerin.

(V.Korablyov--DTZ)

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