Deutsche Tageszeitung - Spanien und Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft

Spanien und Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft


Spanien und Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft
Spanien und Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft / Foto: ©

Die Bundesregierung und das Robert-Koch-Institut (RKI) haben Spanien und die Niederlande am Freitag als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft, außerdem die Kaukasus-Republik Georgien. Mit der Einstufung sind verschärfte Einreise- und Quarantäne-Regeln verbunden. Zudem wurden weitere Staaten und Regionen als einfache Risikogebiete ausgewiesen, darunter Dänemark und Teile Frankreichs.

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Die neue Einstufung für Spanien und die Niederlande soll am Dienstag um 00.00 Uhr wirksam werden. Betroffen sind auch die spanischen Inselgruppen der Kanaren und der Balearen einschließlich der Ferieninsel Mallorca sowie die niederländischen Überseegebiete in der Karibik. Spanien und die Niederlande waren bisher einfache Risikogebiete; die Infektionszahlen waren dort zuletzt stark angestiegen.

Alle übrigen Neueinstufungen gelten bereits ab Sonntag, auch die für Georgien. Einfache Risikogebiete werden demnach ganz Dänemark außer Grönland, die französischen Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Okzitanien und Korsika sowie das Überseegebiet Martinique. Daneben betrifft die Einstufung ganz Irland sowie Malta und Monaco.

Bei Hochinzidenzgebieten müssen Touristen nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne gehen. Diese können sie nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden.

Rückkehrer aus einfachen Risikogebieten müssen die digitale Einreiseanmeldung vornehmen. Zudem bringt die Einstufung als Risikogebiet zwar grundsätzlich eine Quarantänepflicht mit sich. Diese kann aber durch ein negatives Testergebnis beziehungsweise einen Genesenen- oder Impfnachweis vermieden werden.

(V.Sørensen--DTZ)

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