Deutsche Tageszeitung - Libanons designierter Ministerpräsident beginnt Gespräche zur Regierungsbildung

Libanons designierter Ministerpräsident beginnt Gespräche zur Regierungsbildung


Libanons designierter Ministerpräsident beginnt Gespräche zur Regierungsbildung
Libanons designierter Ministerpräsident beginnt Gespräche zur Regierungsbildung / Foto: ©

Im Libanon hat der neue designierte Ministerpräsident Nadschib Mikati Gespräche über eine Regierungsbildung aufgenommen. Alle Seiten seien sich einig, dass "der Prozess der Kabinettsbildung beschleunigt werden muss", sagte Mikati nach einem Treffen mit Vertretern mehrerer Parteien am Dienstag. Zuvor waren zwei Vorgänger Mikatis an der Aufgabe gescheitert.

Textgröße ändern:

Der Milliardär hatte bereits zweimal das Amt des Ministerpräsidenten inne, zuletzt 2014. Am Montag übernahm er die Aufgabe der Regierungsbildung von seinem Vorgänger Saad Hariri, der wenige Tage zuvor aufgegeben hatte. Hariri war im Oktober vergangenen Jahres zum Ministerpräsidenten bestimmt worden.

Der 65-jährige Mikati soll mit einem reformwilligen Kabinett den jahrelangen politischen Stillstand beenden. Der Libanon wird seit Herbst 2019 von einer schweren Finanzkrise erschüttert. Der Zusammenbruch der Wirtschaft hat im Land Wut auf die politische Klasse ausgelöst, die von den Menschen als extrem korrupt und unfähig angesehen wird - die Politik wird seit Jahrzehnten von denselben Familien und Persönlichkeiten dominiert.

Die Regierung des geschäftsführenden libanesischen Regierungschefs Hassan Diab war nach der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut im vergangenen August zurückgetreten. Ohne handlungsfähige Regierung kann der Libanon die von der internationalen Gemeinschaft geforderten Reformen nicht einleiten und damit die in Aussicht gestellten finanziellen Hilfen nicht beantragen.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Söder stellt sich hinter Merz: CSU-Chef schließt Kanzlersturz für seine Partei aus

Seit dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt steht CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz in den eigenen Reihen massiv unter Druck. Nun hat CSU-Chef Markus Söder Spekulationen über eine Ablösung als Regierungschef für seine Partei zurückgewiesen. Von der CSU werde "auf keinen Fall" ein Kanzlersturz betrieben, sagte er der "Bild am Sonntag". In der CDU rumorte es am Wochenende aber weiter, die SPD rief den Koalitionspartner auf, die Nerven zu behalten.

بزشكيان يؤكد رفض الاستسلام وسلطات إيران تعلن مقتل شخص في استهداف سفينة

أكد الرئيس الإيراني مسعود بزشكيان رفض بلاده الاستسلام للضغوط، فيما أعلنت السلطات الإيرانية مقتل شخص وإصابة ثلاثة في ضربة على سفينة تجارية قرب جزيرتَي هنجام وقشم الأحد.

Enges Rennen bei Parlamentswahl in Schweden erwartet - Andersson gibt Stimme ab

In Schweden ist heute ein neues Parlament gewählt worden. Kurz nach Öffnung der Wahllokale am Sonntag um 08.00 Uhr gab Oppositionsführerin Magdalena Andersson von den Sozialdemokraten ihre Stimme in Nacka südlich der Hauptstadt Stockholm ab. Bei der Wahl wird ein enges Rennen zwischen dem regierenden Mitte-rechts-Bündnis und der Opposition erwartet. Beide Lager lagen in Umfragen zuletzt nahezu gleichauf.

Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt

Eine Woche vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat der dortige BSW-Spitzenkandidat Alexander King die Schnittmengen zwischen seiner Partei und der AfD als "überschaubar" bezeichnet. Zugleich verteidigte er im Sender rbb am Samstag die Ankündigung seiner Partei in Sachsen-Anhalt, mit der siegreichen AfD nach der Landtagswahl vom vergangenen Sonntag bei Sachfragen zusammenzuarbeiten.

Textgröße ändern: