Deutsche Tageszeitung - Blinken reist kommende Woche zu Afghanistan-Gesprächen nach Deutschland

Blinken reist kommende Woche zu Afghanistan-Gesprächen nach Deutschland


Blinken reist kommende Woche zu Afghanistan-Gesprächen nach Deutschland
Blinken reist kommende Woche zu Afghanistan-Gesprächen nach Deutschland / Foto: ©

US-Außenminister Antony Blinken reist kommende Woche zu Gesprächen zur Afghanistan-Krise nach Deutschland. Wie Blinken am Freitag in Washington sagte, wird er den US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein besuchen und gemeinsam mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) eine Videokonferenz von Außenministern von "mehr als 20 Ländern" leiten.

Textgröße ändern:

Die Ankunft in Deutschland ist nach Angaben des US-Außenministeriums für kommenden Mittwoch geplant. Blinken will demnach auch das "starke Bündnis" und die "enge Zusammenarbeit" zwischen Washington und Berlin hervorheben. Er will außerdem der Bundesregierung für den 20-jährigen Afghanistan-Einsatz und die Zusammenarbeit bei der Evakuierungsmission nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban danken.

Zuvor reist Blinken nach Katar, wo inzwischen die für Afghanistan zuständigen US-Diplomaten stationiert sind. Über den Golfstaat lief auch ein großer Teil der US-Evakuierungsmission aus der afghanischen Hauptstadt Kabul. Außerdem ist die katarische Hauptstadt Doha der wichtigste Ort internationaler Gespräche mit den Taliban.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Wahl-O-Mat zu Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Knapp vier Wochen vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist der sogenannte Wahl-O-Mat für beide Bundesländer gestartet. Nutzerinnen und Nutzer können ihre eigenen Positionen zu 38 politischen Thesen online mit denen der zur Wahl zugelassenen Parteien abgleichen. In Berlin treten 17 Parteien mit Listen bei der Wahl an, in Mecklenburg-Vorpommern 19 Parteien. In beiden Ländern wird zeitgleich am 20. September gewählt.

Umfrage: In Frankreich scheint Stichwahl Le Pen - Mélenchon möglich

Knapp acht Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich scheint nach einer Umfrage eine Stichwahl zwischen dem Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon und der Rechtspopulistin Marine Le Pen möglich. Je nach Kandidatenfeld könnte der 75-jährige Mélenchon in drei von fünf getesteten Fällen den Mitte-Rechts-Kandidaten Edouard Philippe überholen und in die zweite Runde einziehen.

Ukraine-Partner beraten am 35. Unabhängigkeitstag des Landes über weitere Unterstützung

Zum 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine beraten die Partner Kiews am Montag über die weitere Unterstützung des Landes in seinem Abwehrkrieg gegen Russland. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der britische Premier Andy Burnham, die zusammen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die sogenannte Koalition der Willigen anführen, sicherten der Ukraine die weitere Unterstützung zu. Die EU gab weitere Milliarden für die Ukraine frei.

Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab

Die USA haben nach Angaben aus Seoul eine für den nächsten Monat geplante große gemeinsame Militärübung mit Südkorea abgesagt. Die US-Armee habe die Absage der amphibischen Landungsübung "Ssangyong" damit begründet, dass ihre Fähigkeit, Truppen zu entsenden, "aufgrund der Lage im Nahen Osten eingeschränkt" sei, sagte der Sprecher des südkoreanischen Marinekorps, Han Seung Jeon, am Montag bei einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern: