Deutsche Tageszeitung - Laschet will als Bundeskanzler eng mit Markus Söder zusammenarbeiten

Laschet will als Bundeskanzler eng mit Markus Söder zusammenarbeiten


Laschet will als Bundeskanzler eng mit Markus Söder zusammenarbeiten
Laschet will als Bundeskanzler eng mit Markus Söder zusammenarbeiten / Foto: ©

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) will im Fall seiner Wahl zum Bundeskanzler eng mit CSU-Chef Markus Söder zusammenarbeiten. Er sei froh, wenn er mit Söder zusammen im Koalitionsausschuss an einem Tisch sitze, diese Bündelung werde "unschlagbar" sein, sagte Laschet am Freitagabend beim gemeinsamen Wahlkampfabschluss von CDU und CSU in München. "Armin und Markus, das wird ein tolles Team und wir werden zusammen die Bundesrepublik regieren", sagte Laschet.

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In seiner Rede warnte Laschet erneut vor einer Bundesregierung aus SPD, Grünen und Linken. Dass der stellvertretende SPD-Chef Kevin Kühnert kurz vor der Wahl in einem Interview FDP-Chef Christian Lindner als "Luftikus" bezeichnet und eine Mitgliederbefragung über eine Koalition gefordert habe, sei eine "Kampfansage" an SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.

Laschet sagte, mit einer linken Bundesregierung drohe Bürokratie, Steuererhöhung und die Bevormundung der Bürger. "Wir haben selbstständige Bürger, die wissen das besser als diese Ideologen", so der CDU-Chef.

Laschet sagte in Richtung der Teilnehmer der Klimaproteste der Fridays-For-Future-Bewegung, auch der Union liege der Klimaschutz am Herzen. Deutschland müsse Innovationstreiber sein und so zu Verbesserungen kommen.

CSU-Chef Markus Söder warf FDP-Chef Christian Lindner vor, entgegen seiner ursprünglichen Äußerungen mit einer Ampel-Koalition mit SPD und Grünen zu liebäugeln. "Man spürt geradezu die unmoralischen Vibrations zwischen Scholz und Lindner", sagte Söder.

Söder sagte, seit dem CSU-Parteitag spüre er eine andere Stimmung: "Es ist jetzt alles drin. Noch nie war es so spannend." Möglicherweise werde es aber auch erst am Montag richtig losgehen, schwor der CSU-Chef die Unionsparteien auf harte Koalitionsverhandlungen ein.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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