Deutsche Tageszeitung - Mehr als 150 Huthi-Rebellen bei Kämpfen um Marib im Jemen getötet

Mehr als 150 Huthi-Rebellen bei Kämpfen um Marib im Jemen getötet


Mehr als 150 Huthi-Rebellen bei Kämpfen um Marib im Jemen getötet
Mehr als 150 Huthi-Rebellen bei Kämpfen um Marib im Jemen getötet / Foto: ©

Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition sind im Jemen mehr als 150 Huthi-Rebellen getötet worden. Nach eigenen Angaben vom Montag flog die Militärkoalition dreiunddreißig Angriffe in den vergangenen 24 Stunden und tötete 156 Rebellen. Bei den jüngsten Kämpfen seien auch 17 Mitglieder regierungsnaher Truppen gestorben.

Textgröße ändern:

Die jüngsten Kämpfe spielten sich in al-Abdija, rund einhundert Kilometer südlich von Marib, ab. Die ölreiche Stadt ist die letzte im Norden des Landes, die sich unter der Kontrolle der Regierung befindet. Beobachter befürchten, dass die Huthi-Rebellen nach einer möglichen Einnahme Maribs eine Offensive im Süden des Landes starten könnten.

Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen Menschen mussten flüchten.

Die Schlacht um Marib hat die humanitäre Krise im Jemen weiter verschärft, die nach Einstufung der UNO die schlimmste auf der Welt ist.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Sachsen-Anhalt: Schulze schließt Zusammenarbeit mit AfD nach Wahl weiter aus

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat erneut eine Kooperation mit der AfD nach der Landtagswahl im September ausgeschlossen. "Ich habe nicht vor, mit der AfD zusammenzuarbeiten", sagte Schulze, der auch Spitzenkandidat der CDU ist, am Mittwochabend in der "Wahlarena aus Magdeburg" des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Zugleich lehnte er auch eine Koalition mit der Linkspartei weiter ab. Es sei für ihn ausgeschlossen, dass einem von ihm geleiteten Kabinett "Minister der AfD oder der Linkspartei" angehörten.

Karoline Leavitt beendet ihre Tätigkeit als Sprecherin von US-Präsident Trump

Die Sprecherin von US-Präsident Donald, Karoline Leavitt, beendet zum Monatsende ihre Tätigkeit. Trump würdigte am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social Leavitts "phänomenale" Arbeit. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst, erklärte Trump.

Lizenz zum Zurückschlagen: Kabinett beschließt umstrittene Geheimdienst-Reform

Nicht mehr nur beobachten, sondern notfalls gegen Angreifer zurückschlagen: Vor dem Hintergrund der verschärften Bedrohungslage hat das Bundeskabinett eine umfassende Reform der deutschen Nachrichtendienste beschlossen. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einer "neuen Zeitrechnung" für Bundesnachrichtendienst (BND) und Verfassungsschutz, die nun wie Geheimdienste anderer Länder erstmals "operative Befugnisse" erhielten. Teile der Opposition warnten vor einer "Geheimpolizei" und zweifelten an der Verfassungsmäßigkeit der Pläne.

AfD-Landrat verliert Rechtsstreit um Äußerung von Gesundheitsminister Linnemann

Der Sonneberger Landrat Robert Sesselmann (AfD) hat einen Rechtsstreit mit Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) verloren. Das Thüringer Oberverwaltungsgericht in Weimar entschied nach Angaben vom Mittwoch, dass Sesselmann eine bestimmte Behauptung nicht wiederholen darf. Der Streit entzündete sich an einer Pressekonferenz vom Oktober.

Textgröße ändern: