Deutsche Tageszeitung - Junge Liberale warnen Ampel-Unterhändler vor Schuldenpolitik

Junge Liberale warnen Ampel-Unterhändler vor Schuldenpolitik


Junge Liberale warnen Ampel-Unterhändler vor Schuldenpolitik
Junge Liberale warnen Ampel-Unterhändler vor Schuldenpolitik / Foto: ©

Vor dem nächsten Sondierungsgespräch über eine Ampel-Koalition am Freitag haben die Jungen Liberalen vor einer auf neue Schulden gestützten Politik gewarnt. Kompromisse dürften nicht bedeuten, dass immer mehr Geld ausgeben werde und am Ende die Schuldenlast auf Kosten der jungen Generation unerlässlich ansteige, sagte der Vorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation, Jens Teutrine dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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Das nächste Sondierungsgespräch soll am Freitag um 9.00 Uhr beginnen. Es könnte nach Angaben der beteiligten Parteien bereits in ein gemeinsames Papier münden, das Entscheidungsgrundlage für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen sein kann. Am Donnerstag berieten wie schon am Mittwoch die Generalsekretäre von SPD und FDP, Lars Klingbeil und Volker Wissing, mit Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner im kleinen Kreis über eine schriftliche Zusammenfassung der in den vorherigen Gesprächen erreichen Absprachen.

Teutrine nannte als wichtige Punkte für ein Regierungsbündnis eine Agenda für sozialen Aufstieg, eine Bafög-Reform sowie eine Erhöhung der Verdienstgrenzen für Minijobs. "Aus dem großen Zuspruch bei den Jung- und Erstwählern folgt die Verantwortung gerade auch diese Themen der jungen Generation voranzutreiben." Es dürfe nicht nur um "legales Kiffen" gehen, sagte er mit Blick auf die Debatte über eine Freigabe von Cannabis.

Bei der Bundestagswahl hatten vor allem Grüne und FDP bei Jung- und Erstwählerinnen und -wählern gut abgeschnitten.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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