Deutsche Tageszeitung - Meghan Markle engagiert sich für Einführung bezahlten Elternurlaubs in den USA

Meghan Markle engagiert sich für Einführung bezahlten Elternurlaubs in den USA


Meghan Markle engagiert sich für Einführung bezahlten Elternurlaubs in den USA
Meghan Markle engagiert sich für Einführung bezahlten Elternurlaubs in den USA / Foto: ©

Meghan Markle hat sich bei führenden US-Abgeordneten für die Einführung von bezahltem Elternurlaub eingesetzt. Bezahlter Urlaub nach der Geburt eines Kindes sollte "ein nationales Recht sein", schrieb die 40-Jährige in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die Vorsitzende des US-Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, und den Mehrheitsführer im Senat, Charles Schumer.

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Sie und ihr Ehemann Prinz Harry seien wie viele Eltern "überglücklich" aber auch "überwältigt" gewesen von der Geburt ihrer Kinder, schrieb Markle. Doch anders als viele andere Eltern, hätten sie nicht dazwischen wählen müssen, "die ersten kritischen Monate mit unserem Baby zu verbringen oder wieder arbeiten zu gehen".

Die Vereinigten Staaten sind eines der wenigen Länder der Welt, die keinen bezahlten Urlaub garantieren. Im US-Parlament wird derzeit darüber diskutiert, dies im Rahmen von Präsident Joe Bidens umfassenden Sozialreformen zu ändern.

In den Verhandlungen scheint es momentan auf die Einführung eines Anspruchs auf bis zu vier Wochen bezahlten Elternurlaub hinauszulaufen. Biden und seine Demokraten hatten ursprünglich zwölf Wochen gefordert.

"Ich weiß, wie politisch aufgeladen die Dinge sein können", fuhr Megan fort. "Aber hier geht es nicht um rechts oder links, sondern um richtig oder falsch." Die frühere Schauspielerin und Prinz Harry haben zwei Kinder: Den zweijährigen Archie und die 20 Wochen alte Lilibet. Die Familie hatte das Vereinigte Königreich im vergangenen Jahr verlassen und lebt nun in Kalifornien.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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