Deutsche Tageszeitung - Einige AfD-Abgeordnete müssen in Bundestag auf Tribüne Platz nehmen

Einige AfD-Abgeordnete müssen in Bundestag auf Tribüne Platz nehmen


Einige AfD-Abgeordnete müssen in Bundestag auf Tribüne Platz nehmen
Einige AfD-Abgeordnete müssen in Bundestag auf Tribüne Platz nehmen / Foto: ©

Mehrere AfD-Abgeordnete haben in der konstituierenden Sitzung des Bundestages am Dienstag statt im Plenarsaal auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Grund war die für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier geltende 3G-Regel zum Schutz vor der Corona-Pandemie. Die betroffenen AfD-Abgeordneten hatten es abgelehnt, einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test vorzulegen.

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Beteiligt waren 22 der insgesamt 82 AfD-Abgeordneten, wie der selbst beteiligte AfD-Politiker Malte Kaufmann auf Twitter schrieb. An den Abstimmungen über das neue Parlamentspräsidium konnten sie gleichwohl teilnehmen. Dabei gab es allerdings Verzögerungen, da auf der Tribüne schriftlich abgestimmt werden musste statt über das normale elektronische System. Der AfD-Politiker Karsten Hilse trug während der Sitzung einen Sticker mit der Aufschrift "nicht geimpft".

Scharfe Kritik am Boykott der 3G-Regel durch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier übte der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen. Damit beweise die AfD einmal mehr, "dass sie der parlamentarische Arm der Querdenken-Bewegung ist", schrieb er auf Twitter.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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