Deutsche Tageszeitung - Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln

Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln


Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln
Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln / Foto: ©

Mit Blick auf die großen Herausforderungen der Gegenwart - den Klimawandel, die Pandemie und die Armut - hat Papst Franziskus ein entschlossenes gemeinsames Handeln gefordert. "Es ist Zeit zu handeln und gemeinsam zu handeln", schrieb Franziskus in einem am Sonntag von der italienischen Zeitung "Il Corriere della Sera" veröffentlichten Text.

Textgröße ändern:

Dabei handelt es sich um das Vorwort zu einem Mitte November erscheinenden Buch des Oberhauptes der katholischen Kirche. Die Zeitung veröffentlichte den Text zeitgleich zum G20-Gipfel in Rom und dem Beginn der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow.

Der Papst beklagt in seinem Text "eine ökologische Krise" und "eine soziale Krise, die durch eine Gesundheitskrise mörderisch geworden" seien. Diese Krisen böten aber auch die "Möglichkeit, Fehler der Vergangenheit anzuerkennen und daraus Lehren zu ziehen".

"Es ist jetzt Zeit groß zu denken, unsere Prioritäten zu überdenken und unsere Zukunft neu zu planen. Es ist Zeit zu handeln, gemeinsam zu handeln, es ist Zeit", schreibt das geistliche Oberhaupt der weltweit 1,3 Milliarden Katholiken.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an

Ein halbes Jahr vor der Bundespräsidentenwahl hat sich die Linke für eine Kandidatin oder einen Kandidaten von außerhalb der Tagespolitik ausgesprochen. Die Partei behielt sich am Dienstag zudem nach den Worten von Parlaments-Geschäftsführerin Ina Latendorf ebenso einen eigenen Personalvorschlag vor wie die AfD. Die Grünen wollten sich noch nicht zu ihrem Vorgehen bei der Wahl des neuen Staatsoberhaupts festlegen. Die Zeit sei jedoch "reif für eine Frau".

Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung

Der kommissarische US-Justizminister Todd Blanche hat die erste von zwei Hürden für seine dauerhafte Ernennung genommen. Der Justizausschuss des Senats in Washington stimmte am Dienstag mit zwölf zu zehn Stimmen für den früheren Privatanwalt von US-Präsident Donald Trump. Blanche hatte zuvor Zugeständnisse bei Streitthemen gemacht.

Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit

Nach dem Streit um den Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta haben sich die EU-Länder am Dienstag geschlossen gezeigt. "Es gab in der Runde volle Solidarität mit Spanien", sagte EU-Innenkommissar Magnus Brunner nach einer Videokonferenz der EU-Innenminister. Die Vorfälle hatten einen Streit zwischen Spanien auf der einen Seite und EU-Ländern mit einer harten Linie gegen Migranten auf der anderen Seite ausgelöst.

US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten

Rückt die Demokratische Partei in den USA weiter nach links? Einen Teil der Antwort könnte die Vorwahl im nördlichen US-Bundesstaat Michigan liefern, die am Dienstag begonnen hat. Dort tritt der Arzt und Vertreter des linken Parteiflügels, Abdul El-Sayed, gegen die erfahrene Kongressabgeordnete Haley Stevens aus Detroit an, die vom Partei-Establishment unterstützt wird.

Textgröße ändern: