Deutsche Tageszeitung - Ländertarifverhandlungen gehen ohne Arbeitgeberangebot in zweite Runde

Ländertarifverhandlungen gehen ohne Arbeitgeberangebot in zweite Runde


Ländertarifverhandlungen gehen ohne Arbeitgeberangebot in zweite Runde
Ländertarifverhandlungen gehen ohne Arbeitgeberangebot in zweite Runde / Foto: ©

Die Tarifverhandlungen für die mehr als 800.000 Angestellten der Bundesländer außer Hessen gehen am Montag (16.30 Uhr) in Potsdam in die zweite Runde. Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund fordern fünf Prozent mehr Geld, monatlich jedoch mindestens 150 Euro und im Gesundheitswesen 300 Euro Zuschlag. Die in der Tarifgemeinschaft Deutscher Länder zusammengeschlossenen Arbeitgeber wollen kein Arbeitgeberangebot vorlegen, bevor die Gewerkschaften nicht einer Reform des Eingruppierungssystems zustimmen.

Textgröße ändern:

Die Gewerkschaften lehnen eine Herabgruppierung vieler Tätigkeiten ab. Verhandelt wird bis Dienstag, die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde ist dann für den 26. und 27. November in Potsdam geplant. Da es keine Schlichtungsvereinbarung gibt, können die Gewerkschaften einen Abschluss nur mit Arbeitskämpfen erzwingen, sollte eine Einigung scheitern. In Hessen wurde Mitte Oktober in separaten Verhandlungen ein Abschluss erzielt, der Beschäftigten insgesamt mehr als vier Prozent höhere Einkommen bringt.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung

Der kommissarische US-Justizminister Todd Blanche hat die erste von zwei Hürden für seine dauerhafte Ernennung genommen. Der Justizausschuss des Senats in Washington stimmte am Dienstag mit zwölf zu zehn Stimmen für den früheren Privatanwalt von US-Präsident Donald Trump. Blanche hatte zuvor Zugeständnisse bei Streitthemen gemacht.

Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit

Nach dem Streit um den Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta haben sich die EU-Länder am Dienstag geschlossen gezeigt. "Es gab in der Runde volle Solidarität mit Spanien", sagte EU-Innenkommissar Magnus Brunner nach einer Videokonferenz der EU-Innenminister. Die Vorfälle hatten einen Streit zwischen Spanien auf der einen Seite und EU-Ländern mit einer harten Linie gegen Migranten auf der anderen Seite ausgelöst.

US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten

Rückt die Demokratische Partei in den USA weiter nach links? Einen Teil der Antwort könnte die Vorwahl im nördlichen US-Bundesstaat Michigan liefern, die am Dienstag begonnen hat. Dort tritt der Arzt und Vertreter des linken Parteiflügels, Abdul El-Sayed, gegen die erfahrene Kongressabgeordnete Haley Stevens aus Detroit an, die vom Partei-Establishment unterstützt wird.

Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert bei Krisensitzung Einigkeit

Nach dem Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta haben die EU-Länder in einer Krisensitzung Einigkeit demonstriert. "Es gab in der Runde volle Solidarität mit Spanien", sagte EU-Innenkommissar Magnus Brunner nach einer Videokonferenz der EU-Innenminister am Dienstag. Die Vorfälle hatten einen Streit zwischen Spanien auf der einen Seite und EU-Ländern mit einer harten Linie gegen Migranten auf der anderen Seite ausgelöst.

Textgröße ändern: