Deutsche Tageszeitung - Polizistin aus Sachen-Anhalt wegen Nähe zu Halle-Attentäter nicht mehr im Dienst

Polizistin aus Sachen-Anhalt wegen Nähe zu Halle-Attentäter nicht mehr im Dienst


Polizistin aus Sachen-Anhalt wegen Nähe zu Halle-Attentäter nicht mehr im Dienst
Polizistin aus Sachen-Anhalt wegen Nähe zu Halle-Attentäter nicht mehr im Dienst / Foto: ©

Eine Polizistin aus Sachsen-Anhalt ist laut einem Bericht wegen ihrer Nähe zu dem inhaftierten Synagogenattentäter von Halle an der Saale nicht mehr im Landesdienst tätig. Sie habe Ende Oktober selbst ihre Entlassung beantragt, berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung" am Donnerstag vorab. Die Frau Anfang 20 hatte als Beamtin auf Probe für die Polizei in Dessau-Roßlau gearbeitet.

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Über eine Tarnadresse soll sie in Liebesbriefen romantische Gefühle für den rechtsextremen Attentäter Stephan B. ausgedrückt haben. Zudem soll die junge Frau eine Neigung zu rechtsextremen Verschwörungstheorien offenbart haben.

Mitte September leitete die Polizeiinspektion ein Disziplinarverfahren gegen sie ein, um sie aus dem Dienst zu entfernen. Dem kam sie laut dem Zeitungsbericht zuvor. Das Landesinnenministerium bestätigte den Vorgang demnach nicht.

B. war Ende 2020 zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Er hatte im Oktober 2019 ein Attentat auf die Synagoge von Halle verüben wollen und nach dem Scheitern des Anschlags zwei Menschen erschossen.

(M.Dylatov--DTZ)

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