Deutsche Tageszeitung - Ermittlungen gegen Lina E. wegen Überfalls auf Prokuristin eingestellt

Ermittlungen gegen Lina E. wegen Überfalls auf Prokuristin eingestellt


Ermittlungen gegen Lina E. wegen Überfalls auf Prokuristin eingestellt
Ermittlungen gegen Lina E. wegen Überfalls auf Prokuristin eingestellt / Foto: ©

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen gegen die mutmaßliche Linksextremistin Lina E. wegen des Überfalls auf die Prokuristin einer Leipziger Immobilienfirma eingestellt. Die Tatbeteiligung habe nicht mit der für die Erhebung einer Anklage notwendigen Sicherheit nachgewiesen werden können, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Prokuristin war 2019 in ihrer Wohnung überfallen und verletzt worden.

Textgröße ändern:

Auch die Ermittlungen gegen einen weiteren Verdächtigen seien eingestellt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft weiter. Lina E. und drei weitere Angeklagte stehen seit September in Dresden vor Gericht. Sie sollen Überfälle auf Rechtsextreme begangen haben. E. wird vorgeworfen, in der Gruppe eine herausgehobene Stellung eingenommen und bei den Angriffen teils das Kommando geführt zu haben.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

SPD-Generalsekretär fordert höhere Erbschaftsteuer und Vermögensteuer

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat Forderungen nach einer höheren Besteuerung großer Erbschaften sowie einer Wiedererhebung der Vermögensteuer für Superreiche bekräftigt. Man könne nicht sagen: "Wir sparen jetzt bei Gesundheit, wir haben eine Pflegereform vor uns, wir müssen bei der Rente etwas tun" und gleichzeitig denjenigen mit den allerhöchsten Vermögen und Erbschaften nicht zusätzlich etwas abverlangen, sagte Klüssendorf der "Bild am Sonntag".

Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber "schnell" erzielt werden.

Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag

Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat zu schwerem Streit in der EU geführt. Die EU-Innenminister werden sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit den "Entwicklungen in Ceuta" befassen, wie die irische EU-Ratspräsidentschaft im Onlinedienst X ankündigte. Während mehrere EU-Mitgliedstaaten die spanische Regierung kritisierten, warf Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez einigen EU-Ländern eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor.

Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die EU-Kommission nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta dazu aufgerufen, dem Schutz der Außengrenzen absolute Priorität einzuräumen. "Die Lage in Ceuta in den vergangenen Tagen war ein absoluter Stresstest, den wir bestanden haben", sagte Wadephul der "Bild am Sonntag". "Die Situation hat gerade auch die Anfälligkeit Europas gezeigt."

Textgröße ändern: