Deutsche Tageszeitung - US-Vizepräsidentin Harris nimmt an Weltkriegs-Gedenken und Friedensforum teil

US-Vizepräsidentin Harris nimmt an Weltkriegs-Gedenken und Friedensforum teil


US-Vizepräsidentin Harris nimmt an Weltkriegs-Gedenken und Friedensforum teil
US-Vizepräsidentin Harris nimmt an Weltkriegs-Gedenken und Friedensforum teil / Foto: ©

US-Vizepräsidentin Kamala Harris will am Donnerstag in Paris an der Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkriegs am 11. November und an einem Internationalen Friedensforum teilnehmen. Der fünftägige Besuch in Paris gilt als Versöhnungsgeste nach dem Streit zwischen Frankreich und den USA über ein neues indopazifisches Bündnis.

Textgröße ändern:

Die US-Regierung hatte Frankreich Mitte September vor den Kopf gestoßen, indem sie ein neues Bündnis mit Großbritannien und Australien ankündigte. Australien ließ daraufhin ein U-Boot-Geschäft mit Frankreich platzen. Ende Oktober waren US-Präsident Joe Biden und Macron am Rande des G20-Gipfels in Rom zusammengetroffen. Biden hatte Kommunikationsfehler eingeräumt und Macron Unterstützung in der Sahel-Zone und bei der europäischen Verteidigung zugesagt.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Lula wird zum Präsidentschaftskandidaten in Brasilien gekürt

Der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva wird am Sonntag als Präsidentschaftskandidat seiner linksgerichteten Arbeiterpartei (PT) nominiert. Bei einem Parteitag in São Paulo will die PT den 80-Jährigen für eine vierte Amtszeit aufstellen. Bei der Präsidentschaftswahl im Oktober konkurriert er gegen Flávio Bolsonaro, dessen Vater Jair Bolsonaro er bei der Präsidentschaftswahl 2022 knapp besiegt hatte.

Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache

Sechs Tage vor der Vereidigung des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella sind in dem südamerikanischen Land bei einem Sprengstoffanschlag mindestens 14 Menschen verletzt worden. Ein mit Sprengsätzen beladener Lkw detonierte am Samstag vor einer Polizeiwache in der ostkolumbianischen Stadt Cucutá nahe der Grenze zu Venezuela, wie die Behörden mitteilten. Die Regierung machte die Guerrilla-Gruppe ELN für den Anschlag verantwortlich.

Ceuta-Krise: SPD-Chef Klingbeil fordert Solidarität mit Spanien

Nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta hat der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil Solidarität mit Spanien gefordert. Das in Nordafrika gelegene Ceuta sei "Ziel einer offenbar gesteuerten Migrationsbewegung" geworden, erklärte Klingbeil am Samstag in Berlin. Die Menschen seien instrumentalisiert worden "in dem Versuch, Europa zu spalten". Deshalb stehe "die Geschlossenheit Europas und die Solidarität mit Spanien jetzt an erster Stelle".

Marokkanische NGO fordert Untersuchung der Ursachen für die Geschehnisse in Ceuta

Die marokkanische Menschenrechtsorganisation AMDH dringt nach dem Ankommen zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika auf eine Untersuchung zum Auslöser des Geschehens. Eine "seriöse und unabhängige Untersuchung" sei nötig, um "vollständige Klarheit über die Umstände und Ursachen" zu gewinnen, erklärte die Nichtregierungsorganisation (NGO) am Samstag. Auch müssten "Verantwortlichkeiten" festgestellt werden.

Textgröße ändern: