Deutsche Tageszeitung - Scholz sieht kein "unüberwindbares Problem" bei Koalitionsverhandlungen

Scholz sieht kein "unüberwindbares Problem" bei Koalitionsverhandlungen


Scholz sieht kein "unüberwindbares Problem" bei Koalitionsverhandlungen
Scholz sieht kein "unüberwindbares Problem" bei Koalitionsverhandlungen / Foto: ©

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sieht die Koalitionsverhandlungen mit Grünen und FDP auf einem guten Weg. Die offenen Fragen seien nicht so zahlreich, "dass ich das für ein unüberwindbares Problem halte", sagte Scholz am Donnerstag bei der Vorstellung der Herbstprognose für die Steuereinnahmen. Er fügte hinzu: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber der Tag ist ganz gut."

Textgröße ändern:

Scholz hob zugleich die gute Zusammenarbeit der Ampel-Parteien hervor. Er sei "sehr froh" darüber, "dass diese drei Parteien es gut geschafft haben, vertraulich miteinander zu reden". Dabei solle es auch bleiben, sagte der SPD-Politiker. Auf inhaltliche Fragen zum Stand der Koalitionsgespräche ging er nicht ein.

Mit Blick auf die Finanzplanung der angestrebten Ampel-Regierung und die Corona-bedingten Belastungen sagte er: "Wir werden eine gute Lösung präsentieren." Beim Thema Schuldenbremse verwies Scholz darauf, dass sich die Parteien darauf verständigt hätten, sich im Rahmen der Verfassung zu bewegen. Es gehe darum, dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft nicht einbricht, betonte er.

Auf die Frage, ob die begrenzten finanziellen Mittel mit den Wünschen der Ampel-Parteien vereinbar seien, sagte Scholz, deren Ziele seien zwar "ambitioniert", aber "das geht."

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Anschlagsgefahr: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt in England festgenommene Männer sind Briten

Bei den fünf Männern, die wegen möglicher Anschlagspläne in der Nähe eines auch von den USA genutzten britischen Luftwaffenstützpunktes festgenommen wurden, handelt es sich nach Behördenangaben um britische Staatsbürger. Die Männer zwischen 23 und 25 Jahren wohnen alle in London, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die iranische Botschaft in London wies Berichte über eine Verwicklung Teherans "kategorisch" zurück.

Gericht: Polizeibewerber darf nicht wegen Harnsteins abgelehnt werden

Ein Polizeibewerber darf einer Gerichtsentscheidung zufolge wegen eines einmaligen Harnsteins nicht abgelehnt werden. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster wies laut Mitteilung vom Montag die Beschwerde des Landes gegen eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Aachen zurück. Das Land habe kein konkretes Gesundheitsrisiko des Bewerbers aufgezeigt, das eine bestehende Verwendungseinschränkung aus Gründen der Fürsorgepflicht des Dienstherrn rechtfertigen würde, hieß es.

EU will Abwehr gegen hybride russische Angriffe stärken - Debatte über Notfallmechanismus

Die EU hat ihre Debatte über einen möglichen Notfallmechanismus als Reaktion auf hybride Angriffe Russlands fortgesetzt. Viele Länder hätten betont, dass eine solche Regelung "unbedingt in Ergänzung zur Nato geschehen" müsse, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Verteidigungsminister am Montag in Brüssel. Mit Blick auf das Treffen zwischen Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow verwies Kallas auf die fehlende Bereitschaft Russlands für ernsthafte Friedensverhandlungen.

Polizei: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt festgenommene Männer alle Briten Mitte 20

Bei den fünf Männern, die wegen möglicher Anschlagspläne in der Nähe eines britischen Luftwaffenstützpunktes festgenommen wurden, handelt es sich nach Behördenangaben um britische Staatsbürger zwischen 23 und 25 Jahren. Die fünf Männer wohnen alle in London, wie die Polizei am Montag mitteilte. Einer der Männer sei 25 Jahre alt, drei Männer 24 und einer 23 Jahre alt.

Textgröße ändern: