Deutsche Tageszeitung - Zwei Ultrarechte nach Hinweisen auf Anschlagspläne in Frankreich festgenommen

Zwei Ultrarechte nach Hinweisen auf Anschlagspläne in Frankreich festgenommen


Zwei Ultrarechte nach Hinweisen auf Anschlagspläne in Frankreich festgenommen
Zwei Ultrarechte nach Hinweisen auf Anschlagspläne in Frankreich festgenommen / Foto: ©

Sicherheitskräfte haben in Frankreich zwei Anhänger einer ultrarechten Bewegung festgenommen. Die beiden Männer hätten "gewalttätige Aktionen" geplant, hieß es am Mittwoch von Seiten der Polizei und Justiz.

Textgröße ändern:

Der Inlandsgeheimdienst habe die Männer anhand verschlüsselter Nachrichten überführt. Bei Durchsuchungen seien mehrere Dutzend Waffen sowie Materialien zum Bau von Sprengsätzen gefunden worden.

Einer der Männer wurde in Montauban in der Nähe von Toulouse im Zuge von Ermittlungen der Anti-Terrorstaatsanwaltschaft festgenommen. Es handelt sich nach Angaben aus Justizkreisen um einen städtischen Angestellten.

Der 46-Jährige habe sich mit dem zweiten Mann, der in der Nähe von Bordeaux festgenommen wurde, über den Nachrichtendienst Telegram über den Kauf von Waffen ausgetauscht. Beide Männer haben Verbindungen zur Szene der Prepper, die sich auf ein apokalyptisches Ereignis vorbereiten.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Öffentliche Schulden im zweiten Quartal 2026 um 1,0 Prozent gestiegen

Die öffentlichen Schulden sind im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,0 Prozent gestiegen. Insgesamt waren die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden, Gemeindeverbänden und Sozialversicherung inklusive aller Extrahaushalte mit 2753,5 Milliarden Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Schulden des Bundes stiegen im Vergleich zum ersten Quartal um 1,1 Prozent auf 1907,1 Milliarden Euro.

Rettungskräfte: Zahl der Toten bei Angriff der Armee auf Markt in Myanmar auf 50 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine ist nach Angaben von Rettungskräften auf 50 gestiegen. Zudem seien bei dem Angriff am Montag in der Stadt Kyauktaw 58 Menschen verletzt worden, erklärten die Rettungskräfte am Dienstag. Demnach könnte die Zahl der Toten noch steigen, da einige Leichen in Bränden nach dem Angriff verloren gegangen seien.

Nach Explosion in Grenzgebiet: Südkorea wirft Norden Verletzung von Waffenstillstand vor

Nach einer vermutlich durch eine nordkoreanische Mine ausgelösten Explosion im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea vergangene Woche hat Seoul dem Nachbarland einen Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen vorgeworfen und Konsequenzen angekündigt. "Dies ist eine klare Verletzung des Waffenstillstandsabkommens, und da Nordkorea die Verantwortung trägt, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen", sagte Südkoreas Verteidigungsminister Kang Shin Chul am Dienstag vor dem Parlament. Bei dem Vorfall waren drei südkoreanische Offiziere schwer verletzt worden, einer verlor seinen Fuß.

SPD-Politiker Pantazis zuversichtlich bei Einigung zur Pflegereform

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, ist zuversichtlich, dass rechtzeitig eine Einigung zwischen Union und SPD bei der geplanten Pflegereform gelingt. "Noch ist kein weißer Rauch aufgestiegen", sagte Pantazis am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin" zu den am Montag angesetzten Gesprächen. Er sei aber guter Dinge, dass eine Einigung gelingen werde. Die Reform soll eigentlich am Mittwoch ins Kabinett.

Textgröße ändern: