Deutsche Tageszeitung - Merz: Mitgliederbefragungen zu Führungsfragen müssen in CDU "Ausnahme bleiben"

Merz: Mitgliederbefragungen zu Führungsfragen müssen in CDU "Ausnahme bleiben"


Merz: Mitgliederbefragungen zu Führungsfragen müssen in CDU "Ausnahme bleiben"
Merz: Mitgliederbefragungen zu Führungsfragen müssen in CDU "Ausnahme bleiben" / Foto: ©

CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich dagegen ausgesprochen, in Zukunft wichtige Fragen in der Partei über Mitgliederbefragungen zu entscheiden. "Mitgliederbefragungen und diese Form der Beteiligung an Führungsentscheidungen müssen die Ausnahme bleiben", sagte Merz am Montagabend in Berlin. Die CDU hält nach dem historisch schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl im Dezember erstmals in ihrer Geschichte eine Mitgliederbefragung über den künftigen Parteivorsitzenden ab.

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Er wolle aber, dass die Parteiführung die Mitglieder "an den Sachfragen, an den Themen" stärker beteilige, sagte Merz weiter. "Ich möchte, dass diese Partei wieder stärker von unten nach oben denkt." Er habe aber dennoch den Anspruch, die Partei zu führen.

Die bisher rund 400.000 Mitglieder sind im Dezember aufgerufen, online oder per Briefwahl über die Nachfolge von Armin Laschet abzustimmen. Neben Merz bewerben sich auch Ex-Umweltminister Norbert Röttgen und der scheidende Kanzleramtsminister Helge Braun um das Spitzenamt in der Partei.

Mit der Diskussionsveranstaltung mit Merz begann am Montagabend die offizielle Vorstellungsrunde der CDU zu den drei Kandidaten. Röttgen ist am Mittwoch an der Reihe, Braun am Donnerstag. Am 1. Dezember stellen sich dann alle drei zusammen den Fragen der Mitglieder, bevor diese abstimmen.

(M.Dylatov--DTZ)

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