Deutsche Tageszeitung - Kultusminister großteils gegen verlängerte Weihnachtsferien

Kultusminister großteils gegen verlängerte Weihnachtsferien


Kultusminister großteils gegen verlängerte Weihnachtsferien
Kultusminister großteils gegen verlängerte Weihnachtsferien / Foto: ©

Ein Großteil der Kultusminister hat sich gegen pandemiebedingt verlängerte Weihnachtsferien ausgesprochen. "Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr hat uns gezeigt, dass die Verlängerung der Weihnachtsferien nichts gebracht hatte - außer verärgerte Eltern, die aus beruflichen Gründen Probleme mit der Betreuung ihre Kinder hatten", sagte Sachsens Bildungsminister Christian Piwarz (CDU) der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch.

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Auch Sachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hessen, Berlin und Bayern hätten auf "Bild"-Anfrage mitgeteilt, die Ferien nicht vorzuziehen. "Politik und Gesellschaft haben das klare Versprechen gegeben, dass die Schulen dauerhaft offen sind", sagte ein Sprecher des hessischen Bildungsministeriums der Zeitung. Nirgendwo werde mehr getestet, nirgendwo gälten strengere Regeln.

Zuvor hatten am Dienstag Brandenburg und Sachsen-Anhalt angekündigt, wegen der Coronapandemie die Weihnachtsferien für Schüler vorzuziehen. Die Entscheidung, alle Schüler des Landes drei Tage früher in die Weihnachtsferien zu schicken, sei "nicht leichtgefallen", sagte Brandenburgs Kultusministerin Britta Ernst (SPD) der "Bild". Ziel sei es jedoch, Lehrkräften, Eltern und Schülern volle 14 Tage Erholung zu ermöglichen – und die Kontakte vor Weihnachten zu reduzieren.

(P.Tomczyk--DTZ)

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