Deutsche Tageszeitung - Großer Zapfenstreich für Merkel am 2. Dezember

Großer Zapfenstreich für Merkel am 2. Dezember


Großer Zapfenstreich für Merkel am 2. Dezember
Großer Zapfenstreich für Merkel am 2. Dezember / Foto: ©

Die Bundeswehr verabschiedet sich Anfang Dezember von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Für den 2. Dezember sei ein Großer Zapfenstreich auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Berlin geplant, teilte das Ministerium am Freitag mit. Bei solchen Anlässen dürfen die Geehrten Musikwünsche äußern - Merkel möchte einem Bericht des "Spiegel" zufolge unter anderem "Für mich soll’s rote Rosen regnen" von Hildegard Knef hören.

Textgröße ändern:

Bei der feierlichen Zeremonie wird laut Bundeswehr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Ehrengast erwartet. Wegen der Corona-Pandemie dürfen den Angaben zufolge nur Geimpfte und Genesene teilnehmen, die zudem einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen können.

Zu Merkels Musikauswahl für den Zapfenstreich wollte sich Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag nicht äußern. Die Stücke würden "zum gegebenen Zeitpunkt bekannt gegeben". Der "Spiegel" berichtete, neben dem Knef-Song sollten auch "Du hast den Farbfilm vergessen" von Nina Hagen und das Kirchenlied "Großer Gott, wir loben Dich" ertönen.

Insgesamt werden dem Bericht zufolge etwa 200 Gäste erwartet. Eingeladen seien unter anderem alle 52 Bundesministerinnen und -minister aus Merkels Regierungszeit.

Merkels Amtszeit endet voraussichtlich wenige Tage nach dem Zapfenstreich. Die Ampel-Parteien planen, Olaf Scholz (SPD) in der Woche ab dem 6. Dezember zum Kanzler zu wählen.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Netanjahu trifft Trump inmitten von Iran-Krieg - Weißes Haus: "Positive" Gespräche

Mitten im Iran-Krieg ist Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zu Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump in Washington zusammengetroffen. Die Begegnung der beiden Politiker fand am Dienstag hinter verschlossenen Türen statt und dauerte rund anderthalb Stunden, wie das Weiße Haus mitteilte. Beide Seiten äußerten sich im Anschluss zufrieden über das Treffen, nachdem es in den vergangenen Monaten deutliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Politikern gegeben hatte.

Patriot-Lizenzen: Selenskyj lobt "gutes Treffen" mit Trump

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich nach seinem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump in Washington zufrieden gezeigt. Es sei ein "gutes Treffen" gewesen, erklärte Selenskyj am Dienstag im Onlinedienst X. Er habe mit Trump unter anderem "über Lizenzen für die Produktion von Patriot-Abfangraketen" verhandelt. Ein weiteres Thema seien die Friedensbemühungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs gewesen. "Es ist wichtig, dass der diplomatische Prozess wiederbelebt wird", schrieb Selenskyj.

UN-Generalsekretär Guterres: "Sehr konstruktive Treffen" auf geteilter Insel Zypern

Neun Jahre nach gescheiterten Friedensgesprächen unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen hat UN-Generalsekretär António Guterres auf der geteilten Mittelmeerinsel Zypern neue Gespräche auf beiden Seiten geführt. Er sprach am Dienstag von "zwei sehr konstruktiven Treffen". Das Präsidialamt der griechischsprachigen Republik Zypern erklärte, Ziel bleibe eine zweiteilige Föderation. Der Präsident der Türkischen Republik Nordzypern, Tufan Erhürman, warb um "Vertrauen". Er befürwortet anders als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Wiedervereinigung auf der Insel.

Netanjahu am Weißen Haus eingetroffen

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu ist am Dienstag am Weißen Haus in Washington eingetroffen. Er wollte dort zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor sechs Monaten persönlich mit US-Präsident Donald Trump über die Lage beraten. Die Beziehung zwischen Netanjahu und Trump hatte sich wegen unterschiedlicher Vorstellungen zuletzt abgekühlt.

Textgröße ändern: